Lehre bei Vorarlbergs Jugendlichen sehr gefragt

Land investiert jährlich 3.000 Euro in jeden Lehrling Feldkirch (VLK) – 6.760 Schülerinnen und Schüler besuchen im laufenden Schuljahr die acht Vorarlberger Landesberufsschulen, um 1,4 Prozent mehr als im letzten Jahr. "Die duale Ausbildung genießt im Ländle den österreichweit höchsten Stellenwert", betonte Landesrat Siegi Stemer heute, Donnerstag, vor Journalisten an der LBS Feldkirch. ****

Auch das Land setzt voll auf die Lehrlingsausbildung,
"weil sie den Jugendlichen Zukunftsperspektiven gibt und
zur Sicherung des Wirtschaftsstandortes Vorarlberg
beiträgt", sagte Stemer. 2001 hat die Landesregierung 16,5 Millionen Euro in die Berufsschulen investiert, heuer
werden es – auch bedingt durch einige große Bauprojekte in Dornbirn, Bregenz und Lochau – voraussichtlich rund 22
Millionen Euro sein. Stemer: "Für jeden Lehrling gibt das
Land durchschnittlich 3.000 Euro pro Jahr aus."

50 Prozent der Vorarlberger Jugendlichen entscheiden
sich im 9. Schuljahr für eine Lehre. Landesschulinspektor Karl-Hermann Benzer wertet dies als "Traumziffer",
österreichweit beträgt die Lehrlingsquote knapp 40 Prozent.
"Die Zusammenarbeit der Berufsschulen mit der Wirtschaft funktioniert in Vorarlberg. Unsere Betriebe wissen, dass Jugendliche, die morgen als Fachleute gebraucht werden,
heute ausgebildet werden müssen", so Benzer.

Durch die Möglichkeit der Berufsreifeprüfung hat die
Lehre als Ausbildung mit Zukunft an Anerkennung weiter
gewonnen. Seit 1997 haben 250 Personen in Vorarlberg die Berufsreifeprüfung abgelegt, derzeit bereiten sich ca. 600 Berufstätige darauf vor.

An der LBS Feldkirch wird seit diesem Schuljahr eine Notebook-Klasse mit 18 EDV-Technik-Lehrlingen geführt.
Dabei stellt der Lehrbetrieb das Notebook zur Verfügung,
das sowohl in der Schule als auch zu Hause verwendet werden
kann. Das Land hat für dieses Projekt die Infrastruktur (Verkabelung, Terminal-Server) bereit gestellt.
(gw/dig,nvl)

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