Sallmutter: Haupt vernachlässigt seinen Job

Weniger Wahlkämpfen und mehr arbeiten wäre angebracht

Wien (GPA/ÖGB). "Es ist das alte Spiel. Wenn ein Funktionsträger einer öffentlichen Einrichtung es wagt, Maßnahmen der Regierung zu kritisieren, so wird sofort mit Drohungen und Diffamierungen geantwortet. Die jüngsten Drohungen des Sprechers von Sozialminister Haupt gegen die Obmänner zweier Gebietskrankenkassen sind skandalös", reagierte der Vorsitzende der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA), Hans Sallmutter, auf die heutigen Äußerungen des Sprechers von Sozialminister Haupt.++++

"Wenn Repräsentanten der Selbstverwaltung die Interessen der Versicherten vertreten, so ist das in den Augen des Sozialministers Wahlkampf. Der Minister findet aber nichts daran, tagelang als ein Spitzenkandidat der FPÖ durchs Land zu tingeln und die Ressourcen des Ministeriums für niveaulose Parteipropaganda zu nutzen. Gleichzeitig vernachlässigt er dabei offensichtlich seinen Job auf sträfliche Art und Weise und verursacht ein Chaos nach dem anderen", so Sallmutter.

"Schon gar nicht steht es einem, aus Steuergeldern bezahlten Pressesprecher zu, derartig unqualifiziert über Repräsentanten der Selbstverwaltung in der Sozialversicherung herzuziehen. Hier hat Herr Grosz ganz offensichtlich seine Kompetenzen überschritten", schließt Sallmutter.

ÖGB, 17. Oktober 2002
Nr. 788

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