FPÖ-Warmuth: Familienpolitik durch SPÖ gefährdet

Bei SPÖ-Regierung soll der Familienlastenausgleichsfonds zum Budgetlöcherstopfen verwendet werden - Frauenreferentin Schaunig-Kandut ist in Kärnten säumig

Klagenfurt, 2002-10-17 (fpd) Anlässlich des Vorwurfes der SPÖ über mangelnde familienfreundliche Rahmenbedingungen verweist die Kärntner FPÖ-Familiensprecherin LAbg. Wilma Warmuth auf die Doppelbödigkeit der Sozialdemokraten. "Über ein Jahr wurde seitens der SPÖ die Novellierung des Kinderbetreuungsgesetzes bewusst verzögert und auch bei der Beschlussfassung im Juli im Kärntner Landtag abgelehnt. Dieser von der FPÖ und ÖVP getragene Beschluss beinhaltet flexible Öffnungszeiten, angepasst an die Arbeitszeiten der Eltern sowie auch die notwendige Ferienbetreuung", so Warmuth.

Um den Frauen zu helfen, Beruf und Familie zu vereinbaren, sei die SPÖ-Landesfrauenreferentin LR Dr. Gabriele Schaunig-Kandut aufgefordert, mit der Wirtschaftskammer zu verhandeln, dass das von Frauenminister Mag. Herbert Haupt finanzierte "Familienaudit" auch in Kärntens Betrieben umgesetzt werde. Dabei gehe es darum, dass für berufstätige Frauen seitens der Wirtschaft mehr Teilzeitarbeitsplätze, flexible Arbeits- und Karenzzeiten, Berufswiedereinstiegshilfen und Betriebskindergärten angeboten werden. "Dieser Beschluss wurde bereits im Kärntner Landtag vor 1 Jahr einstimmig gefasst, jedoch ist die SPÖ-Frauenreferentin Dr. Schaunig-Kandut in der Umsetzung säumig und zieht es vor, auf dem Rücken der Kärntner Frauen zu polarisieren", kritisiert die freiheitliche Familiensprecherin.

Sollte die SPÖ in die Bundesregierung kommen, so werde laut SPÖ-Experten der Familienlastenausgleichsfonds aufgelöst und somit zweckentfremdet verwendet werden. Zudem werde von der SPÖ auch eine Reduzierung der Familienbeihilfe von bisher 26 Jahre (Studienabschluss) auf bis nunmehr 18 Jahre diskutiert.

"Das wäre ein Schlag ins Gesicht der Familien, die ohnehin eine große volkswirtschaftliche Leistung erbringen. Unter dieser Voraussetzung würden die mühsam aufgebauten familienpolitischen Leistungen wieder sterben und wir hätten einen familienfeindlichen Zustand wie vor 1999", schloss die FPÖ-Familiensprecherin Wilma Warmuth.

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