Rauch-Kallat: Gehrer hat Integration überhaupt erst rechtlich abgesichert

SPÖ hat Integration in Polytechnischer Schule verhindert

Wien, 17. Oktober 2002 (ÖVP-PK) "Bildungsministerin Elisabeth Gehrer ist es gewesen, die 1997 die Integration in der fünften, sechsten, siebenten und achten Schulstufe überhaupt rechtlich abgesichert hat. Ihr jetzt mangelnde Förderung der schulischen Integration zu unterstellen, ist schlichtweg unseriös und an den Haaren herbeigezogen", sagte heute, Donnerstag, ÖVP-Behindertensprecherin Abg.z.NR Maria Rauch-Kallat zu entsprechenden Aussagen von SPÖ-Behindertensprecherin Christine Lapp. "Die SPÖ soll nicht vergessen, dass sie es war, die mit ihrem Nein zur Integration in der Polytechnischen Schule eine Integration in der gesamten Pflichtschule als wichtigen nächsten Schritt in der integrativen Bildung verhindert hat.

Im Pflichtschulbereich stünden für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf, das seien rund 25.000 oder drei Prozent aller Pflichtschüler, 8.200 oder 12 Prozent der Lehrer zur Verfügung. "Wir haben gegenüber Kindern mit geistiger Behinderung eine besondere Verantwortung, wir müssen sie ins Leben hineinbegleiten. Unser Anliegen ist es daher, sie auf ein späteres Berufsleben vorzubereiten." Gerade im Jahr der Behinderten 2003 wollen wir hier einen Schwerpunkt setzen und Ausbildungsversuche ermöglichen, bei denen Jugendliche Teilqualifikationen erwerben können , schloss Rauch-Kallat.

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