Lärmschutz in Vorarlberg "gut auf Schiene"

O-Töne aus der heutigen Pressekonferenz

Bregenz (OTS) - Lärmschutz in Vorarlberg "gut auf Schiene"
Utl.: Lebensqualität für 80 Prozent der Betroffenen
Der Bau von Lärmschutzwänden entlang der Bahn in Vorarlberg "ist gut auf Schiene". Verkehrslandesrat Manfred Rein und Thomas Türinger, Leiter von Planung & Engineering der ÖBB, informierten heute, Donnerstag, im Landhaus in Bregenz, über den aktuellen Stand der Bahnlärmsanierungen. Die dringlichsten Projekte in Bregenz, Dornbirn, Nüziders, Lauterach, Feldkirch, Altach, Nenzing und Bludenz sind bis Ende des Jahres errichtet. "Damit verfügt mehr als 80 Prozent der betroffenen Bevölkerung in Vorarlberg über einen entsprechenden Lärmschutz", so Landesrat Rein.

Die Realisierung der Schallschutzmaßnahmen für Hohenems, Rankweil und Götzis erfolgt im Jahr 2003. Die Projekte in Wolfurt, Schwarzach, Ludesch sowie Frastanz/Göfis sind in Planung. LR Rein und Thüringer freuten sich übereinstimmend darüber, "dass Vorarlberg beim endgültigen Abschluss sämtlicher Lärmschutzprojekte hörbar leiser sein wird".

Die Gesamtkosten für den Schallschutz in den 20 betroffenen Gemeinden des Landes sind mit rund 30 Millionen Euro prognostiziert. Mit den bereits umgesetzten Maßnahmen werden ausgehend von 10.000 bis 11.000 Personen, die entlang der Vorarlberger ÖBB-Strecken über dem Grenzwert von 55 Dezibel in der Nacht belastet sind, über 80 Prozent geschützt. Im Vergleich zu den anderen Bundesländern liegt Vorarlberg damit im Spitzenfeld. Die bisher aufgewendeten Kosten betragen in Vorarlberg insgesamt mehr als 16,5 Millionen Euro. Der Landesanteil beträgt dabei bisher rund vier Millionen Euro.

Akzeptanz und Zufriedenheit von Lämrschutzmaßnahmen

Ein wichtiges Anliegen ist Landesrat Rein und Thomas Türinger die aktive Mitarbeit und der Dialog mit der betroffenen Bevölkerung. Beispielsweise wurde in der Gemeinde Lauterach erstmals analysiert, wie die Errichtung von Lärmschutzwänden an der Eisenbahn von der betroffenen Wohnbevölkerung eingeschätzt und deren Wirkung subjektiv empfunden wird. Das Ergebnis der Studie: Über 90 Prozent aller Personen halten die Errichtung der Lärmschutzwände in ihrem Lebensraum für wichtig. Rund zwei Drittel sind der Meinung, dass die Lärmsituation in ihrer Wohnung oder ihrem Haus deutlich besser geworden ist.

Frage (Grafik): Unabhängig davon, wie sich Ihre Erwartungen erfüllt haben, wie schätzen Sie allgemein die Bemühungen um eine Verbesserung der Bahnlärmsituation ein?

Grafik: Studie Institut Retzl, Linz/Christian Rankl, Amt der Vorarlberger Landesregierung/2002.
(ug/dig) (bahn.vlk)

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