Stadlbauer zu Haubner: Mit purer Wortkosmetik ist es nicht getan

Wien (SK) Zwar seien die Probleme erkannt worden, die die Bezieherinnen von niedrigen Einkommen betreffen, aber "außer purer Wortkosmetik" habe die FPÖ zur Lösung "nichts Brauchbares" anzubieten, "obwohl die blaue Regierungspartei in den letzten zweieinhalb Jahren genug Zeit hatte, sich um eine Verbesserung der arbeits- und sozialrechtlichen Bedingungen der NiedrigstlohnbezieherInnen zu kümmern", erklärte SPÖ-Bundesfrauensekretärin Bettina Stadlbauer in einer Reaktion auf die oberösterreichische Landesrätin Haubner. Im Gegensatz zur FPÖ fordern die SPÖ-Frauen eine Reihe von Maßnahmen. "Man kann nicht alles per Kollektivvertrag auf die Sozialpartner abwälzen", so Stadlbauer. ****

So sei es etwa unterlassen worden, die Gleichbehandlungsgesetze auszubauen, die öffentliche Auftragsvergabe an Frauenförderung zu koppeln, sich um die Besserqualifizierung von Wiedereinsteigerinnen zu kümmern oder die partnerschaftliche Arbeitsteilung in der Familie zu fördern. "In allen diesen Bereichen hat es massive Rückschritte gegeben", sagte Stadlbauer, die abschließend betonte: "Frauenpolitische Forderungen von Seiten der Regierungsparteien sind billige Wahlkampfrhetorik. Schließlich hat gerade diese schwarz-blaue Regierung die Frauenpolitik abgeschafft." (Schluss) up

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