Trunk: Kassenstelle für Gynäkologin ist seit Wochen SPÖ-Forderung

"Am Abend wird Haupt fleißig und erkennt was seine Gesetze bewirkt haben - SPÖ unterstützt Forderung nach Kassenstelle für Gynäkologin"

Klagenfurt (SP-KTN) - Die Vorsitzende der SPÖ-Frauen BR Melitta Trunk zeigte sich heute von der Presseaussendung Haupts, in der dieser eine Kassenstelle für eine Gynäkologin in Klagenfurt fordert, überrascht. "Bereits Anfang Oktober habe ich auf das Thema auch mittels Presseaussendung aufmerksam gemacht und einen Appell an die Ärztekammer und die Gebietskrankenkasse gerichtet. Dass sich der Bundesminister mit zehn Tagen Verspätung jetzt der Forderung anschließt, empfinde ich als positiv, ist aber auch Zeichen, dass er erkennt, was die Frauenpolitik, die er und Ministerin Sickl betrieben haben, alles verabsäumt hat", so Trunk.

Haupt habe die offensive Frauenförderung und auch begründete Bevorzugung von gleichqualifizierten Frauen eingestellt. Aus dem Frauenministerium wurde eine Grundsatzabteilung für Männer, die allerdings ebenso wenig aktive Politische Ergebnisse bringt. Die Liste lässt sich beliebig, bis zur Abschaffung des Kunstpreises für Frauen und des Käthe Leichterforschungspreises, fortsetzen.

Die SPÖ habe jahrelang gekämpft, damit die Planstelle einer Gynäkologin geschaffen wurde. 1994 konnte die Planstelle als Erfolg der Sozialdemokratischen Frauen Kärntens erreicht werden. Nun wurde diese Stelle wieder mit einem Mann besetzt. "Wir werden die Forderung selbstverständlich weiterhin unterstützen , da die Kärntnerinnen ein Recht auf die Wahlmöglichkeit haben, ob sie sich lieber einem Gynäkologen oder einer Gynäkologin anvertrauen. Ich finde es Positiv, dass Minister Haupt in den letzten Wochen des Haider-Schüsselpakts seine Fehler einsieht", so Trunk abschließend.

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