VP-Marek an SP-Malyar zur sozialen Kälte Wiens: Machen Sie Ihre Hausaufgaben!

Wien, den 17.10.2002 (VP-Klub) "Unwahre Behauptungen schönen nicht die Probleme arbeitsloser und armer Menschen in Wien", reagierte heute die stellvertretende Landesparteiobfrau der Wiener Volkspartei, Christine Marek, auf den Vorwurf des Sozialabbaus von SP-Malyar an die Bundesregierung.****
"Ich gebe aber Frau Malyar recht, wenn sie sagt, die Stadt Wien hat einen anderen Weg als der Bund eingeschlagen. Es war nämlich die sozialistische Wiener Stadtregierung, die die Sondernotstandshilfe für bedürftigte Menschen in Wien um dramatische 75% (!) gekürzt hat. Vor zwei Jahren erhielten die Bedürftige noch 1,5 Mio. € Sondernotstandshilfe aus dem Stadtsäckel, das heuer mit 363.000 € für diese Bedürftigen zugeschnürt wurde."

Die Seitenhiebe auf den Bund seien reines Ablenkungsmanöver und entsprächen nicht den Fakten, so Marek. "Von einer Kürzung der Familienbeihilfe kann nicht die Rede sein, im Gegenteil: bereits seit Jänner dieses Jahres wurde die Mehrkindbeihilfe erhöht. Ab Jänner nächsten Jahres erhalten die österreichischen Familien um 7% mehr Familienbeihilfe. Trotz großen Geheuls der Sozialdemokraten hat die ÖVP Kinderbetreuungsgeld für alle durchgesetzt. Die ÖVP hat damit auch jene Mütter miteinbezogen, die als Schülerinnen, Studentinnen und Hausfrauen geringes oder kein Einkommen hatten und somit erhöht armutsgefährdet sind." Marek erinnerte an den Aufschrei der sozialistischen Frauen gegen diese Maßnahme.
"Wien ist gerade bei der Sozialhilfe das Schlußlicht Österreichs. Außerdem sind die Kindergärten in Wien die teuersten in ganz Österreich", führt Marek abschließend ins Treffen.

So viel sind laut einer Studie des Sozialministeriums dem "sozial"istisch regierten Wien arme Familien wert:

Alleinerzieherin mit zwei Kindern,
Zweizimmerwohnung, inkl. Heizkosten Ehepaar mit drei Kindern, Vierzimmerwohnung, inkl. Heizkosten
Steiermark € 1 093 (öS 15 034) € 1 710 (öS 23 532) Niederöst. € 1 060 (öS 14 588) € 1 584 (öS 21 800) Vorarlberg € 1 028 (öS 14 150) € 1 599 (öS 22 006) Tirol € 991 (öS 13 635) € 1 577 (öS 21 705) Oberöster-reich € 906 (öS 12 471) € 1 406 (öS 19 343) Wien € 871 (öS 11 981) € 1 192 (öS 16 406) Burgenland € 863 (öS 11 880) € 1 364 (öS 18 775) Salzburg € 837 (öS 11 513) € 1 310 (öS 18 028) Kärnten € 738 (öS 10 154) € 1 021 (öS 14 048)

Stand: September 2001, Quelle: Sozialhilfe-Studie, Univ.-Prof. Pfeil im Auftrag des Sozialministers; Gesamtbetrag im Regelfall, Zusatzleistungen aliquotiert.

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