Bures ortet Chaos in der ÖVP-Wahlkampfleitung

Menschen wehren sich gegen politische Vereinnahmung durch ÖVP

Wien (SK) "Absolutes Chaos" in der ÖVP-Wahlkampfführung ortet SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures. "Nachdem gestern Mittag nach einem Protest der APA ein 'Tour-Bus-Folder' der Jungen ÖVP zurückgezogen werden musste, da auf diesem neben dem Bundeskanzler ein APA-Redakteur abgebildet war, der sich aber gegen diese politische Vereinnahmung verwehrt hatte, passierte der ÖVP einige wenige Stunden später bereits das nächste 'Hoppala'. Diesmal wollte die ÖVP gleich die gesamte österreichische Fußballnationalmannschaft für parteipolitische Zwecke missbrauchen, indem die Spieler - einzeln mit Fotos angeführt - auf einem Folder der Jungen ÖVP für Wolfgang Schüssel werben mussten. Natürlich ohne Zustimmung der Betroffenen", so Bures am Donnerstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

"Konsequenz dieser misslungenen Wahlkampfaktion war, dass der Folder nicht beim gestrigen Match verteilt werden durfte, sondern neben dem Tour-Bus-Folder im Mist landete. Diese Art von Unprofessionalität kommt die ÖVP ziemlich teuer zu stehen - zwei Folder an einem Tag einstampfen zu müssen, schmerzt sicherlich", so Bures, die weiters erklärte, dass man sich aber andererseits keine Sorgen um die finanzielle Situation der ÖVP machen müsse, habe die Regierung doch seit dem 10. September pro Tag 21.800 Euro für Eigenwerbung ausgegeben. "Zusatzkosten, die durch Fehler in der ÖVP-Wahlkampfleitung entstehen, werden also einfach durch Inserate und Beilagen, die der Steuerzahler finanziert, abgedeckt", so die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin.

Abschließend betonte Bures, dass es zudem bezeichnend sei, "dass sich die Menschen heftig dagegen wehren, zum Team Wolfgang Schüssels gezählt zu werden". (Schluss) cs

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