Wien Modern: Brücke zwischen Klang- und Bildwelten

Wien (OTS) - Die Brücke zwischen zeitgenössischen Klang- und Bildwelten schlägt das Festival Wien Modern, das heuer - zum 15. Mal - vom 1. bis 30. November stattfindet. Musik der Gegenwart verbindet sich in vielen Produktionen mit Film und Video, mit Tanz und theatralischen Elementen. Vielfalt ist auch bei den Aufführungsorten angesagt, neben dem Konzerthaus und dem Musikverein reicht die Palette von Tanzquartier, Künstlerhaus und Filmmuseum bis zu KlangTheater ORF, Schömer Haus, Odeon und WUK. Mit Wolfgang Rihm und Heinz Holliger stehen zwei wesentliche zeitgenössische Komponisten im Zentrum der Aufmerksamkeit, sie haben auch neue Werke für das Festival erarbeitet. Bei der gemeinsamen Programmpräsentation mit Christoph Lieben-Seutter und Thomas Angyan verwies Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny auf die Erfolgsgeschichte von Wien Modern. Dem Festival gelinge es, höchste künstlerische Ansprüche mit hoher Publikumsakzeptanz zu verbinden und Wien auch zu einer Stadt der musikalischen Moderne zu machen. Mit den Ur- und Erstaufführungen sei Wien Modern auch ein Motor für Neues und Innovatives, die Erschließung verschiedener Spielorte stelle einen weiteren Schritt in diese Richtung dar. Die jährliche Subvention in der Höhe von 650.000 EUR sei also gut angelegt.****

Insgesamt zeigt Wien Modern 40 Produktionen, Höhepunkte setzen u.a. das Opening am 1. November mit einem für die Orgel des großen Konzerthaussaales erarbeiteten Projekt von Granular-Synthesis, bei dem die Orgel Computerklängen begegnet, weiters die Produktion der jungen Wiener Choreographin Saskia Hölbling mit der Kompanie DANS.KIAS und dem Vokalensemble Nova, die eine Brücke zwischen Luciano Berio und Claudio Monteverdi schlägt (ab 7. November). Das mehrteilige Projekt "Film ist." setzt sich anhand früher Stumm- und Wissenschaftsfilme auf die Spuren der Wirkungsweisen optisch-akustischer Medien. Im Odeon kommt am 17. November das neue Musiktheaterstück von Georges Aperghis "Paysage sous surveillance" zur Aufführung, das sich mit dem Spannungsfeld von Virtualität und Realität auseinandersetzt. Aus der Verbindung zwischen VideokünstlerInnen und MusikerInnen der österreichischen Elektronik-Szene hat sich das mehrteilige Projekt "the gift of sound & vision" entwickelt, das im Filmmuseum und im Konzerthaus stattfindet. Eine Reihe von Sonderveranstaltungen wie ein Symposium zum Thema "Altes in der neuen Musik" oder ein Kompositionsseminar komplettieren das Festival.

Wie jedes Jahr bietet Wien Modern eine Generalpass an, der 67 EUR zum Vollpreis und 43 EUR für Studenten, Schüler, Lehrlinge und Zivildiener sowie Jugendmitglieder von Konzerthaus und Musikverein kostet. Abonnenten der Konzerthaus-Zyklen 8 und 9 und Inhaber der Tanzquartier-Wien-Card zahlen 53,60 EUR. Der Generalpass berechtigt zum Besuch fast aller Veranstaltungen mit wenigen Ausnahmen, für manche Produktionen sind Zählkarten erforderlich, er ist ab sofort an der Konzerthauskasse und der Tageskassa des Musikvereins erhältlich.

o Informationen:
Tel.: 242 002
E-Mail: ticket@wienmodern.at
Internet: http://www.wienmodern.at/

(Schluss) gab/vo

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