Infrastrukturerfordernisse in der Ostregion

Die Vienna Region braucht europäischen Anschluss

Wien (OTS) - "Wenn die Vienna Region, also die Ostregion Österreichs, den Anschluss an die bestehenden und neu entstehenden Wirtschaftsräume Europas nicht verpassen will, sind sowohl die alte als auch die neue Bundesregierung gefordert: Wahlkampfzeiten dürfen nicht bedeuten, dass etwa auf die dringend nötige Entscheidungen wie die über den Zentralbahnhof auf den Sankt Nimmerleinstag verschoben werden, Mit der neuen Bundesregierung ist dann sofort ein Maßnahmenpaket zu verhandeln, das der Vienna Region schnellstmöglich die nötigen Anschlüsse bringt" sagte Wiens Planungs- und Verkehrstadtrat DI Rudolf Schicker am Donnerstag anlässlich eines vom ZUKUNFTSFORUM ÖSTERREICH veranstalteten Presselunches.****

Schicker betonte, dass der Zentralbahnhof Wien kein Wiener Anliegen allein sei, sondern dieses seitens der Stadt Wien bestmöglich vorbereitete Projekt als TEN-Knoten für die gesamte Region sei. Wie bereits im Entwurf für den Masterplan Verkehr festgehalten sind für Wien - und die Vienna Region die Anbindungen der Region sowohl an eine Hochleistungsverbindung Paris-München-Wien-Budapest-Belgrad (und darüber hinaus bis Istanbul) sowie auch an die europäische Nord-Südverbindung von größter Bedeutung.

Grenzübergreifender Nahverkehr

Was den Nahverkehr betrifft, sollte dieser bereits auch auf die Erweiterung hin über die Staatsgrenzen hinaus geplant werden. Zum Beispiel sollte ein S-Bahnring, der Wien mit Bratislava sowohl südlich wie nördlich der Donau verbindet, geschaffen werden.
Zum Straßenbau sagte Schicker, dass die nunmehr künstlich aufgeblasene Debatte um eine Verbindung zwischen S 1 und der künftigen Nordautobahn über Wiener Gebiet nicht davon ablenken darf, den Lückenschluss im hochrangigen Straßennetz zu schaffen.
Wien bereite sich derzeit ernsthaft mittels des SUPer-Now-Prozesses drauf vor. Sollte ein Ergebnis dieses Prozesses auch sein, dass es eine solche Verbindung im Nordosten Wiens geben soll, präferiere auch er, Schicker, wie Bürgermeister Häupl, die Tunnellösung.

Schicker begrüßte abschließend den konstruktiven Beitrag, den österreichische Geldinstitute zur Verwirklichung von Public Private Partnership-Modellen leisten und hob dabei die gute Zusammenarbeit mit der Raiffeisen Landesbank Niederösterreich-Wien besonders hervor (Schluss) lf

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