LH Haider: Projekt "Lehre mit Matura" in Althofen abgesichert

Erfolgreiches Kooperationsprojekt stärkt Praxisbezug und Qualität im Jugendausbildungsbereich - Zusatzbedarf von 150.000 Euro wird ermöglicht Klagenfurt (LPD) - Das Projekt "Lehre mit Matura" in Althofen ist entgegen kürzlich koloportierter Bedenken nicht gefährdet. Zur Diskussion um die Weiterführung des Pilotprojektes "Lehre mit Matura" am BORG Althofen in Kooperation mit der Firma Flextronics stellte Bildungsreferent und Landeshauptmann Jörg Haider heute fest, dass er dieses Projekt absichern werde und den zusätzlichen finanziellen Bedarf von 150.000 Euro abdecken werde. Der Landeshauptmann weist darauf hin, dass das Land die Gesamtkosten des Projektes in Höhe von 1 Mio. Euro für den Zeitraum 1999 bis 2007 übernommen habe und nun auch für den zusätzlichen Aufwand von 150.000 Euro aufkommen werde.

Aufgrund einer Zwischenevaluierung sei die positive Erfahrung durch die Kooperation zwischen Schule und Wirtschaft besonders hervorzuheben, so Haider. Denn durch die Einbindung der Schüler in den Betrieb und in konkrete Arbeitsprozesse werde ein stärkerer Praxis- und Realitätsbezug hergestellt. Durch solche Projekte werde auch das Image und die Qualität im Jugendausbildungs- und Beschäftigungsbereich weiter verbessert.

Der Landeshauptmann will dieses zukunftsorientierte und innovative Projekt weiterhin unterstützen, um die daraus gewonnenen Erfahrungen auch auf andere Schulbereiche ausdehnen zu können. Eine intensivere Kooperation zwischen Bildung und Wirtschaft stelle zukünftig eine Voraussetzung und Herausforderung für das gesamte Bildungssystem dar.

Im Rahmen des Entwicklungsleitbild Zukunft Kärnten wurde 1999 das Pilotprojekt Matura mit Lehre gestartet, welches eine Gymnasiumausbildung mit Matura in Kombination mit einem Berufsabschluss in der Lehrwerkstätte der Firma Flextronics vorsieht. Das Konzept stellt somit eine duale Ausbildung für AHS Maturanten dar. Zielsetzung des Projektes ist es, begabten Schülern die Möglichkeit einer Höherqualifizierung anzubieten und sogleich dem Facharbeitermangel der regionalen Industrie entgegenzuwirken. (Schluss)

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