Verlängerung des "Gewerbe-BORG in Althofen" beschlossen

Einstimmigkeit im Bildungsausschuss des Kärntner Landtages für Verlängerung des Kärntner Pilot-Projektes "Matura mit Lehre"

Klagenfurt, 2002-10-17 (fpd) Erfreut zeigt sich die FPÖ-Landtagsabgeordnete Wilma Warmuth aus Alhofen darüber, dass ihrer Intention auf "Weiterführung des Gewerbe-BORGSs in Althofen" durch eine einstimmige Beschlussfassung entsprochen wurde.

In einem gemeinsamen Antrag aller drei Parteien einigte man sich darauf, dass seitens des Bundesoberstufenrealgymnasiums "Karl-Auer-v.-Welsbach", der Berufsschule, der Lehrlingsausbildungsfirma Flextronics und der Bildungsabteilung des Landes Kärnten ein Weiterführungskonzept erarbeitet werden soll, das der von der Leitbildstelle vorgeschriebenen Evaluierung durch die Universität Klagenfurt entspreche. Die Verlängerung erfolge vorerst bis zum Schuljahr 2003/2004 um so die gewonnenen Erfahrungswerte des Startjahrganges bildungspolitisch nützen zu können, berichtet Warmuth.

Wegen der hohen Drop-out-Rate in der 5. Klasse des Gewerbe-BORGs, solle nun erst in der 6. Klasse begonnen werden, jedoch mit vorangehender Schnupper-Praxis. "Weiteres Ziel ist es, seitens der Schule und des Lehrbetriebes erweiterte pädagogische und inhaltliche Gesichtspunkte einfließen zu lassen", so die Althofener Landtagsabgeordnete.

In einem diesbezüglichen Schreiben an Landesbildungsreferenten LH Dr. Jörg Haider ersucht Warmuth, anlässlich der Budgetverhandlungen für eine finanzielle Bedeckung des Projektes ab 2003 zu sorgen. "Wir alles daran setzen, diesen Schultyp weiterzuführen. Damit kann nicht nur der Schulstandort gefestigt werden, sondern die Jugendlichen aus dem Raum Mittelkärnten haben auch die Chance, eine Matura mit Lehre zu absolvieren, wodurch sie beste Zukunftschancen am Arbeitsmarkt erhalten", schloss die freiheitliche Familiensprecherin Warmuth.

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