WIEN MODERN 2002

Wien (OTS) - Perspektiven zeitgenössischer Klang- und Bildwelten sind zwischen 1. und 30. November zu erleben, wenn Österreichs größtes Musikfestival der Gegenwart zum 15. Mal stattfindet. An zehn Orten in Wien und Umgebung zeigt WIEN MODERN 40 Produktionen, deren Ausgangspunkt und Grundlage die Musik der Gegenwart ist, deren Medium aber nicht ausschließlich der Klang ist. Film und Video stehen im Zentrum mehrerer Projekte, die in musikalisches Grenzland führen; Tanz und Musiktheater bilden weitere thematische Schwerpunkte. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Schaffen von Wolfgang Rihm und Heinz Holliger - mit beiden Komponisten wurden für Wien Modern 2002 Portraits erarbeitet. Konzerthaus, Musikverein, Tanzquartier, Künstlerhaus, Filmmuseum, KlangTheater ORF, Schömer-Haus, Odeon und WUK sind, diesem künstlerischen Profil entstprechend, die höchst unterschiedlichen Schauplätze von WIEN MODERN 2002 - ähnlich heterogen sind die Profile der Komponisten und Künstler, deren Arbeiten das audoivisuelle Programm des Festivals bilden. Im über 100 Arbeiten umfassenden Werkregister von WIEN MODERN 2002 findet sich Claudio Monteverdi, neben dem international renommierten Wiener Elektronik-Label Mego; dem Meister des Abstrakten Films, Oskar Fischinger, folgt der junge österreichische Komponist Reinhard Fuchs; Anton Webern trifft auf Jörg Widmann, Giacinto Scelsi auf Billy Roisz, eine junge Wiener Video-Künstlerin, die mit computergenerierten Visualisierungen von Musik arbeitet.

Im Auftrag von Wien Modern haben Richard Barrett, Reinhard Fuchs, GranularhSynthesis, Heinz Holliger, Wolfgang Rihm und Annette Schmucki neue Werke erarbeitet, die bei WIEN MODERN 2002 uraufgeführt werden. Neben zahlreichen Österreichischen Erstaufführungen stehen des weiteren Uraufführungen der Komponistengruppe "Gegenklang", von Isabel Mundry und ZOON Musiktheater auf dem Programm. Zu den internationalen Gästen von Wien Modern 2002 zählen Juliane Banse, Sylvain Cambreling, Heinz Holliger, Siegfried Mauser, Brice Pauset, Christoph Prégardien, Peter Rundel, Jürg Wyttenbach, Thomas Zehetmair, Granular-Synthesis, das Ictus Ensemble, das Klangforum Wien, das Collegium Novum Zürich, das Radio Symphonieorchester Wien, das SWR-Sinfonieorchester, das Zürcher Opernorchester, das Arditti String Quartet und zahlreiche andere. Ermöglicht wird WIEN MODERN durch die großzügige Unterstützung der Kulturabteilung der Stadt Wien, der Sektion Kunst im Bundeskanzleramt und des Festivalsponsors Kapsch AG.

Der Wien-Modern-Generalpaß gilt als Eintrittskarte zu über 40 Veranstaltungen: Konzerte, Performances, Gespräche, Einführungsveranstaltunge, Workshops und Symposien.

Karten & Information
Tel: +43 1 242 002
Fax: +43 1 242 00 110
ticket@wienmodern.at /
Internet: http://www.wienmodern.at

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