Pittermann startet Imagekampagne für Wiener Gesundheitswesen

"Ihre Gesundheit ist in besten Händen"

Wien (OTS) - Die Wienerinnen und Wiener zeigen deutliche Ängste, was die Gesundheitsversorgung der Zukunft betrifft. Das ist das Ergebnis einer aktuellen IFES-Studie. Die laufenden Debatten um die Kosten der Medizin, Rationalisierungsdiskussionen und die Befürchtung einer zukünftigen Zwei-Klassen-Medizin sind dabei wesentliche Faktoren der latent vorhandenen Verunsicherung innerhalb der Wiener Bevölkerung.

Für Stadträtin Prim. Dr. Elisabeth Pittermann-Höcker bestätigt das Ergebnis der empirischen Studie ihre Erfahrungen im Alltag: "Ich werde tagtäglich in persönlichen Kontakten und Telefonanrufen mit Fragen konfrontiert, ob und wie lange wir uns unser Gesundheitswesen noch leisten können. Viele sind der Meinung, dass mit der Einhebung der Ambulanzgebühren der erste Schritt zur Zwei-Klassen-Medizin getätigt wurde. Besonders unsere älteren MitbürgerInnen sind ernsthaft besorgt."

Diese Verunsicherungen hätten ein bis dahin nie da gewesenes Ausmaß erreicht. "Als Gesundheitspolitikerin beunruhigt mich der signifikante Anstieg dieser negativen Einstellungen. Die Gesundheit ist ein sensibler Bereich, wo das Vertrauen und das Gefühl von Sicherheit besonders wichtig sind", erklärt Stadträtin Pittermann-Höcker. Das Sparen auf Kosten der Gesundheit findet keine gesellschaftliche Akzeptanz.

Die Stadt Wien zeichnet sich durch ein hohes und effizientes Gesundheitswesen mit klaren Strukturen und Qualitätszielen aus. Sämtliche medizinische Leistungen inklusive der Spitzenmedizin sind für alle Bevölkerungsgruppen zugänglich. Die medizinisch-technische und ärztlich-pflegerische Kompetenz in den Wiener Spitälern schätzen die Wienerinnen und Wiener als sehr gut ein.

Pittermann zeigt sich über die hohe Zufriedenheit mit der Versorgungssituation in Wien erfreut. Die IFES-Studie zeigt klar, dass die Gesundheitspolitik Wiens deutlich besser als die der Bundespolitik beurteilt wird. Die Wienerinnen und Wiener setzen hohes Vertrauen in die medizinischen Einrichtungen der Stadt. "Wir müssen noch stärker als bisher die solidarischen Grundsätze des Wiener Gesundheitswesens hervorheben, um sie den subjektiven Bedrohungsängsten der Menschen entgegen zusetzen".

Gesundheitliche Bedrohungsbilder

Laut IFES-Studie liegt das konkrete gesundheitliche Riskiko für eine große Mehrheit der Befragten in der Angst, im Alter hilflos und auf fremde Hilfe angewiesen zu sein. 45 Prozent sehen darin eine starke Bedrohung, 28 Prozent eine "gewisse" Bedrohung. Dass eine aufwändige medizinische Versorgung nicht geleistet werden kann, sehen 38 Prozent der Befragten als starke Bedrohung, und 27 Prozent als "gewisse" Bedrohung an. Die Kostenfrage der medizinischen Versorgung ängstigt dabei Frauen noch mehr als Männer, schlecht Ausgebildete stärker als Angehöriger der Bildungsschicht. In den offenen Antworten kommt zum Ausdruck, dass die Menschen erwarten, dass die finanziellen Belastungen für eine gute Gesundheitsversorgung stetig steigen würden, und sie Befürchtungen haben, in einer Zwei-Klassen-Medizin "übrig zu bleiben".

"Ihre Gesundheit ist in besten Händen"

Dieser Grundsatz der Wiener Gesundheitspolitik steht im Mittelpunkt der Kampagne. In drei unterschiedlichen Sujets werden jeweils die für die Menschen zentralen Themen "Sicherheit", "Verantwortung" und die optimale Versorgung "rund um die Uhr" an tatsächlichen Lebenssituationen dargestellt. Es werden nicht nur die Gesundheitsleistungen der Stadt präsentiert, sondern auch auf eine Gesundheitspolitik aufmerksam gemacht, die auf dem Grundsatz der Solidarität basiert.

Ziele sind die Vermittlung von sozialer und fachlicher Kompetenz, menschlicher Wärme, fürsorglicher Betreuung und Pflichtbewusstsein, die in den Wiener Spitälern und Pflegeeinrichtungen gewährleistet werden. Gleichzeitig soll damit aber auch ein Bewusstsein für den großen persönlichen Einsatz der über 30.000 Beschäftigten im Wiener Gesundheitssystem geschaffen werden, die ihre Leistungen mit hohem Verantwortungsbewusstsein rund um die Uhr erbringen. (Schluss) uls/bs

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