Gehaltsverhandlungen für den öffentlichen Dienst

Keine Annäherung zwischen GÖD und Bundesregierung

Wien (OTS) - Die heutigen Verhandlungen zwischen der Bundesregierung, vertreten durch Vizekanzlerin Dr. Riess-Passer und Staatssekretär Dr. Finz, und der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst verliefen ergebnislos.

Nach einer grundsätzlichen wirtschaftspolitischen Debatte mit den Experten der Wirtschaftsforschungsinstitute (WIFO und IHS) erhob die GÖD gegenüber der Bundesregierung folgende Forderung:

Die Verhandlungen über die Gehaltsbewegung am 1.1.2003 sind nach den Parametern der Inflationsrate für 2003 und dem Wirtschaftswachstum für 2002 mit dem Ziel, die Kaufkraft zu stärken, zügig zu führen

UND

die staffelwirksame Abgeltung der Differenz von 0,8 % ist auf die tatsächliche Jahresinflationsrate für 2002 - wie vereinbart -umzusetzen.

Die Vizekanzlerin lehnte strikt ab, diese Forderung in einem zu verhandeln.

Vorsitzender Fritz Neugebauer machte daraufhin die Vizekanzlerin dafür verantwortlich, dass es heute keine Fortschritte gegeben hat. Sie ist nicht bereit gewesen, sowohl eine Lösung für 2002 als auch für 2003 zu verhandeln.

Die GÖD beharrt darauf, dass die im Amt befindliche Bundesregierung die Verhandlung zu Ende zu führen hat, andernfalls drohen erhebliche Schwierigkeiten! Gleichzeitig wurde seitens der GÖD betont, dass für einen Abschluss nicht mehr viel Zeit bleibt.

Den für nächste Woche vereinbarten Gesprächen im Expertenkreis folgt eine offizielle Runde am 29. Oktober 2002.

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Hermann Feiner, GÖD-Presse
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