ÖAMTC: Spektakuläre Rettung eines Forstarbeiters durch Christophorus 6

Hubschrauber mit Rauchsignal gelotst

Wien (ÖAMTC-Presse) - Äußerst schwierig gestaltete sich die Rettung eines schwer verletzten Forstarbeiters bei Faistenau in Salzburg. Mit einem Rauchsignal wurde der ÖAMTC-Notarzthubschrauber zum Unglücksort gelotst, erst nach dem Fällen einiger Bäume konnte der Verletzte mittels Tau gerettet werden.

Das Unglück ereignete sich Mittwochnachmittag in einem extrem steilen und unwegsamen Wald bei Faistenau. Ein Forstarbeiter wurde von einem Baum getroffen und hatte schwere Kopf- und Wirbelverletzungen erlitten. Per Handy setzten sich seine Kollegen mit dem Notarzthubschrauber Christophorus 6 in Verbindung. Um den Piloten zu dem Unglücksort im dicht bewaldeten Gelände zu lotsen, zündeten sie ein Rauchsignal. Da eine Landung und zunächst auch eine Taubergung im dichten Wald nicht möglich war, wurden der ÖAMTC-Notarzt und der Notfall-Sanitäter von einem Gendarmerieauto in die Nähe der Unglücksstelle gefahren, von wo sie etwa 100 Meter weit zu dem Verunglückten abstiegen. Während der Arzt den Mann erstversorgte, fällten die Forstarbeiter weitere Bäume, um eine Taubergung des Verletzten zu ermöglichen. Mittels eines 60 Meter langen variablen Taues konnte der schwer Verletzte schließlich von der Crew von Christophorus 6 gerettet und ins UKH nach Salzburg geflogen werden.

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