Zehn Regierungschefs beim EVP-Parteikongress am 17. Oktober in Estoril

Estoril, 16. Oktober 2002 (ÖVP-PK) Zehn Regierungschefs werden am XV. EVP-Kongress in Estoril (Portugal) teilnehmen, sieben aus der Europäischen Union, zwei aus den Beitrittsländern und der Ministerpräsident Norwegens. Aus der EU: Jose Maria Aznar (Spanien), Jan Peter Balkenende (Niederlande), Silvio Berlusconi (Italien), Jose Manuel Durao Barroso (Portugal), Jean-Claude Juncker (Luxemburg), Jean-Pierre Raffarin (Frankreich) und Wolfgang Schüssel (Österreich). Aus den Beitrittsländern: Mikulas Dzurinda (Slowakei) und Edward Fenech Adami (Malta), sowie Kjell Magne Bondevik aus Norwegen. ****

Zu dem Kongress werden 900 Delegierte aus den insgesamt 60 EVP-Mitgliedsparteien aus der EU, den Beitrittsländern und anderen europäischen Ländern erwartet. Für die ÖVP nehmen neben Bundeskanzler und Parteiobmann Dr. Wolfgang Schüssel auch Generalsekretärin Maria Rauch-Kallat und die Mitglieder der ÖVP-Delegation im Europäischen Parlament teil. Die erste Plenarsitzung findet am Donnerstag von 16.00 bis 20.00 Uhr statt, die zweite Plenarsitzung am Freitag, ebenfalls von 16.00 bis 20.00 Uhr. Beide Sitzungen werden per Videostream im Internet live übertragen: Sie können den Webcast unter www.epp-ed.org sehen, wo Sie auch alle weiteren Informationen über den Kongress und das Programm abrufen können.

Der Kongress wird durch den portugiesischen Ministerpräsidenten eröffnet und der EVP-Vorsitzende Wilfried Martens und der EVP-ED-Fraktionsvorsitzende im Europäischen Parlament, Hans-Gert Pöttering, werden ihre Berichte vortragen. Inhaltlicher Hauptpunkt der zweitägigen Sitzung ist die Debatte und Beschlussfassung über das Kongressdokument "Eine Verfassung für ein starkes Europa". Dieses Dokument wird den zentralen Beitrag der Europäischen Volkspartei zur Debatte über die künftige Gestalt der Europäischen Union darstellen. "Ich glaube, es drückt unsere und Europas politische Kultur am besten aus", sagte der EVP-Vorsitzende Wilfried Martens. "Dieses Dokument verheimlicht nicht, dass es Spannungen und unterschiedliche Ansprüche gibt, wenn es um die Frage der Kompetenzen geht. Aber es gleicht sie aus." Martens sagte, dass trotz großer Veränderungen seit der Gründung der Europäischen Gemeinschaft vor 50 Jahren die EVP einen starken Konsens gefunden habe.

Die Partei und die EVP-ED-Fraktion im Europäischen Parlament spielen eine Schlüsselrolle im Europäischen Konvent, der seit Februar tagt, um eine Verfassung für Europa zu entwerfen. Einer der Hauptredner wird der ehemalige belgische Ministerpräsident Jean-Luc Dehaene sein, der Vizepräsident des Präsidiums des Konvents ist.

Weitere Informationen: Mag. Philipp M. Schulmeister, EVP-ED Pressestelle, Tel.: 0032-475-79 00 21 oder Jose Luis Fontalba, Europäische Volkspartei, Tel.: 0032-474-232050

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