Partik-Pable: Privat oder karitativ - Rückkehrberatung muß effizient sein

Wien, 2002-10-16 (fpd) - Wie der Innenminister die Flüchtlings- und Rückkehrberatung gestalte, - ob er es privaten Firmen überlasse oder karitativen Organisationen - obliege ihm alleine. Er habe die Verantwortung dafür zu tragen, daß eine solche Beratung auch wirklich funktioniere, sagte heute FPÖ-Sicherheitssprecherin Abg. Dr. Helene Partik Pable. "Tatsächlich war aber in der Vergangenheit von einem Funktionieren nichts zu merken. Offensichtlich stimmen die Vorwürfe, die der Innenminister den Hilfsorganisationen macht", so Partik Pable. ****

"Aus vielen Informationen, die an die FPÖ gelangt sind, dürfte es wirklich stimmen, daß die Hilfsorganisationen den Asylanten eher alle Wege aufgezeigt haben, wie man am besten in Österreich verbleiben kann, als sie tatsächlich dazu zu bewegen, wieder in ihre Heimat zurückzukehren."

Daß Innenminister Strasser nun diese Rückkehrberatung effizienter gestalten wolle, liege auch im Interesse der Österreicher, denn "und das muß immer wieder betont werden: Es geht hauptsächlich nicht um wirklich Asylsuchende, sondern um Arbeitsimmigranten, die von gewissenlosen Menschen unter Vortäuschung, einen Arbeitsplatz zu erhalten, nach Österreich gelockt werden", so Partik Pable.

Es liege jetzt an den österreichischen karitativen Organisationen, dem Innenminister zu beweisen, eine wirklich seriöse Rückkehrberatung zu machen, "und daß sie nicht daran interessiert sind, alle, die einmal österreichischen Boden betreten und um Asyl angesucht haben, auch die Möglichkeit zu eröffnen, in Österreich zu bleiben", schloß Partik Pable. (Schluß)

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