Transferleistungen lösen Geburtenrückgang nicht

FPÖ- und ÖVP-Familienpolitik soll Frauen nur zurück an den Herd drängen

Klagenfurt (SP-KTN) - "Wenn Elisabeth Scheucher davon spricht,
dass das Kindergeld sehr wohl dazu beigetragen habe, dass es wieder zu mehr Geburten gekommen ist, dann muss sie von einem anderen Land sprechen oder sich nicht auskennen", kommentierte LAbg. Anita Wulz heute die Aussagen der ÖVP-Spitzenkandidatin zur Familienpolitik in Kärnten.

Bereits die Kindergeld-Pilotprojekte Feistritz/Drau und Deutsch Griffen hätten bewiesen, dass das Transferleistungen keine zusätzlichen Geburten bewirken. Die Familienpolitik von ÖVP und FPÖ bedeute für die Frauen in Österreich einen neuerlichen Schritt zurück in die Abhängigkeit. Viele Frauen spüren durch den Schüssel-Haider-Kurs eine deutliche Verschlechterung ihrer persönlichen und finanziellen Situation. "ÖVP und FPÖ drängen die Frauen zurück an den Herd, so wie sie es immer schon wollten, statt genügend leistbare Betreuungseinrichtungen für Kinder von 0-14 Jahren zu schaffen", so Wulz.

Der Erfolg der Familienpolitik anderer EU-Länder, die neben einem hohen sozialen Level auch eine hohe Geburtenraten haben, verglichen mit den Geburtenstatistiken in Kärnten zeige, dass ÖVP und FPÖ in der Familienpolitik auf das falsche Pferd gesetzt haben.
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