Cartellverband: "Linke ÖH-Führung missbraucht Unis als parteipolitische Spielwiese"

ÖCV-Präsident Schrammel sieht in Boykottaufrufen der ÖH-Führung zur Unireform nur eine parteipolitisch motivierte Verzögerungstaktik

Wien (OTS) - Auf eine rasche Umsetzung der Reform der
Universitäten drängt der Österreichische Cartellverband (ÖCV). ÖCV-Präsident Karl Wolfgang Schrammel dazu: "In monatelangen Verhandlungen ist es gelungen ein Gesetzesprodukt zu basteln, das der Uni neue Möglichkeiten eröffnet und das letztendlich internationale Beachtung findet. Es ist den Studenten gegenüber verantwortungslos, durch einen Boykott der Reformmaßnahmen den notwendigen Bürokratieabbau an den Universitäten zu blockieren." Schrammel sieht hinter dem destruktiven Verhalten der Österreichischen Hochschülerschaft eine parteipolitisch motivierte Verzögerungstaktik. Schrammel: "Anscheinend stehen für die sozialistische ÖH-Führung nun nicht mehr die Anliegen der Studenten im Vordergrund, sondern die eigene Politkarriere. Das erklärt auch wie ÖH-Vorsitzende Mautz plötzlich auf der Bundesliste der SPÖ an wählbare Stelle gereiht wurde. Ein glatter Deal mit SPÖ-Chef Gusenbauer." Ein Boykott der Reformen auch bis nach der Wahl würde aber wenig ändern. Denn um die dringend notwendigen Reformen wird keine Regierung herumkommen. "Weniger Regulierung, mehr Wettbewerb aber auch die effiziente Globalbudgetierung sind unterstützenswerte Neuerungen, um die wir beispielsweise auch von deutschen Unireformern beneidet werden." Und ÖCV-Präsident Schrammel abschließend: "Auf keinen Fall dürfen die Unis als parteipolitische Spielwiese missbraucht werden, dafür haben die Studierenden kein Verständnis." (AB)

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