LR Dörfler: Bei Kinderbetreuung gibt es optimale Versorgung

. Freie Kapazitäten in Kindereinrichtungen vorhanden - Kärnten auch im Integrationsbereich führend

Klagenfurt (LPD) - Kärnten habe eine optimale Versorgung bei der Kinderbetreuung, betonte heute der zuständige Landesrat Gerhard Dörfler und weist damit kolportierte Aussagen, wonach der Betreuungsgrad nur bei 2,03 Prozent liegen würde, entschieden zurück. Diese Zahl sei absolut falsch und nicht nachvollziehbar. Richtig sei, dass Kärnten über ein Angebot verfüge, das über den Bedarf deutlich hinausgehe, verweist Dörfler auf entsprechende Daten.

Die ausserfamiliäre Kinderbetreuung findet bei Tagesmüttern, Kinderkrippen, Kindergruppen, in Kindergärten und Horten statt. Bei den Kindergärten (für 3 bis 6Jährige) etwa gebe es 13.000 Plätze, jedoch seien davon nur 11800 ausgenützt. Bei den Horten betrage das Angebot 2773 Plätze, die Auslastung betrage hingegen 2500. Bei den Kinderkrippen stehen 120 Plätze zur Verfügung, tatsächlich ausgelastet seien nur 100. Bei den Kindergruppen (1 bis 3Jährige) gibt es 1420 Plätze, wovon 1345 ausgenützt seien.

Dies zeige, so Dörfler, dass der Versorgungsgrad bei den 1 bis 3jährigen Kindern 23,25 Prozent betrage und bei den 3 bis 6jährigen 75,79 Prozent ausmache. Zusätzlich werden 500 Kinder monatlich durch Tagesmütter betreut, was jährlich eine Betreuungsleistung von 500.000 Stunden ausmache, die ebenfalls vom Land mitfinanziert werde. Für die Kindergruppen ist das Budget von 4,3 auf 5,8 Mio. Euro aufgestockt worden.

"Kinderbetreuung liegt mir besonders am Herzen", betont Landesrat Dörfler und verweist auch auf den vom ihm initiierten Verein "Kärntner Kinderbetreuung", in dem u. a. auch Vertreter der Universität Klagenfurt und der Bundesbildungsanstalt für Kindergartenpädagogik vertreten sind. Dieser Verein habe den Auftrag, genaue Bedarfsanalysen vorzunehmen und auch Zukunftsmodelle zu erarbeiten.

Kärnten sei zudem im Integrationsbereich führend, wofür jährlich 726.278 Euro aufgewendet werden. All diese Zahlen würden deutlich aufzeigen, dass Kärnten im Bereich der Kinderbetreuung führend sei, bekräftigte Dörfler. (Schluss)

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