Gehrer: Universitäten müssen Angebot für Studierende sicherstellen

Steigende Inskribientenzahlen zeigen: Junge Menschen haben Studienbeiträge akzeptiert!

Wien, 16. Oktober 2002 (ÖVP-PD) "Die Studienbeiträge sind keine Diskussion mehr an den Universitäten. Die Anmeldezahlen zeigen, dass die jungen Menschen die Studienbeiträge akzeptieren. Dafür wollen sie aber die Sicherheit, dass sie die Ausbildung im vorgesehenen Zeitrahmen machen können", sagte heute, Mittwoch, Bildungsministerin ÖVP-Bundesparteiobmannstellvertreterin Elisabeth Gehrer bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel. Von den Universitäten sei sicherzustellen, dass die Studierenden auch die notwendigen Angebote bekommen würden. Derzeit gebe es 24.300 Neuinskribienten, voriges Jahr hatten wir 24.400. Da die Inskriptionsfrist noch bis Ende Oktober laufe, sei mit 25.000 Inskribienten zu rechnen. ****

"Die Studierenden haben die Studienbeiträge angenommen. Jeder, der es sich leisten kann, zahlt einen Beitrag, wer es sich nicht leisten kann, bekommt ein erhöhtes Stipendium. Dieser Ausgleich hat stattgefunden", betonte Gehrer. Wichtig sei nun die Garantie für die Studierenden, "dass sie in der vorgesehenen Zeit das Studium absolvieren zu können". Die notwendigen Übungen und Studienplätze seien von den Universitäten dafür zur Verfügung zu stellen. Die vorhandenen Ressourcen seien dementsprechend einzuteilen. "Die verantwortliche Planung muss an den Universitäten geschehen, sonst hätten wir die Autonomie und die Selbstständigkeit der Universitäten nicht in ein Gesetz fassen müssen", so Gehrer.

Zum Thema Fachhochschulen sagte die Bildungsministerin, diese seien eine "Erfolgsstory" geworden. Heuer gäbe es bereits 127 Studiengänge mit insgesamt 18.200 Studierenden, dazu kämen 6.500 Studienanfänger. "Die Fachhochschulen sind eine echte Alternative im tertiären Bereich geworden. Wir sind stolz darauf, dass die jungen Menschen sie so gut annehmen", sagte Gehrer.

Ein wichtiges Anliegen sei die Verdoppelung des Professorinnen-Anteiles an Universitäten und die Anhebung der Akademikerquote von 10 auf 20 Prozent. "Wir werden auch die pädagogischen Akademien in pädagogische Hochschulen mit Baccelor umwandeln, dazu kommt die erhöhte Zahl der Studierenden", schloss Gehrer.

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