AK: Teure Mieten trieben Verbraucherpreisindex in die Höhe

Mietrecht reformieren

Wien (AK) - Die AK fordert eine Reform des Mietrechtes in Reaktion auf den heute, Mittwoch, veröffentlichten Verbraucherpreisindex, den die teuren Mieten in die Höhe trieben. Konkret verlangt die AK von der neuen Bundesregierung, die unwirksamen Richtwertregelung durch klare Mietbegrenzungen zu ersetzen, die Anzahl der ungeschützten Mietverhältnisse zu reduzieren und eine Reduktion der inflationsbedingten Mietenanhebungen.

Der Mieterschutz wurde in den letzten beiden Jahren deutlich verschlechtert: Für immer mehr Wohnungen fehlt eine wirksame Mietenbegrenzungen oder ausreichender Kündigungsschutz. Die Regierung hat zwar versprochen, die Mieten zu senken und die Mieter zu entlasten. Aber tatsächlich hat die Regierung Mieter belastet und den Mieterschutz massiv reduziert.

Das wirkt sich in steigenden Mieten aus. Steigende Mieten treiben die Inflation in die Höhe. Aber auch die durch Gebührenerhöhungen hausgemachte Inflation hat die Mieten in den letzten beiden Jahren beträchtlich steigen lassen. Da die Mieten zusätzlich an die Inflationsrate gekoppelt sind, kommt es zu einer Inflations-Mietenspirale, durch die sich Wohnkosten und Inflation gegenseitig in die Höhe treiben. Um diese Spirale zu durchbrechen, fordert die AK eine mietensenkende Reform des Mietrechts, wie Verringerung der steigenden Zahl ungeschützter Mietverträge, klare Mietenbegrenzung und eine Reduktion der inflationsbedingten Mietenanhebungen.

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