320.000 Feuerwehrmitglieder fordern: "Der flächendeckende Brand- und Katastrophenschutz muss langfristig gesichert werden!"

Pressekonferenz Donnerstag, 17. Oktober 2002, 10.30 Uhr Presseclub Concordia, Bankgasse 8, 1010 Wien

Wien (OTS) - Der Hochwassereinsatz im August, bei dem fast 120.000 Feuerwehrmitglieder im Einsatz gestanden sind, hat eindrucksvoll bewiesen, wie notwendig und sinnvoll das Österreichische System der Freiwilligen Feuerwehren im Zusammenwirken mit den sechs Berufsfeuerwehren in einigen Landeshauptstädten ist. Durch die 100 %-ige Flächendeckung konnten überall binnen Minuten Sofortmaßnahmen gesetzt werden. Nur die in den von den Flutwellen betroffenen Ortschaften sofort eingesetzten und bestens geschulten ehrenamtlichen Helfer der Freiwilligen Feuerwehren und deren technische Ausstattung verhinderten noch schlimmere Auswirkungen - vor allem in Hinblick auf Personenschäden. Im Zusammenwirken mit den überörtlichen Kräften aller Landesfeuerwehrverbände konnten alle erforderlichen Rettungs-und Sicherungsmaßnahmen auch in der notwendigen Personalstärke durchgeführt werden.

Zur Erhaltung dieses flächendeckenden Sicherheitssystems, welches keinerlei Personalkosten erfordert, sind dringend die erforderlichen Grundvoraussetzungen zu verbessern:

1. Erhöhung der Feuerschutzsteuer

2. Zusätzliche Mittel aus dem Katastrophenfonds
für Katastrophenschutz, Umweltschutz und Tunneleinsätze

3. Freistellung von Feuerwehrmitgliedern während der Arbeitszeit

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