Kindergeld schaffte positiven Paradigmenwechsel in der österreichischen Familienpolitik

Klagenfurt, 2002-10-16 (fpd) Die Kärntner Kandidatin zur Nationalratswahl Renate Kanovsky-Wintermann weist den Vorwurf von SPÖ-Landesrätin Gabriele Schaunig-Kandut, dass das Kindergeld den Interessen der Frauen nicht gerecht werde, scharf zurück. Im Gegenteil Studien bestätigen, dass das Kinderbetreuungsgeld sowohl bei den berufstätigen als auch bei den nichtberufstätigen Frauen hohe Akzeptanz findet. Mit dem Kinderbetreuungsgeld sei erstmals die Wahlfreiheit für Frauen, den Beruf weiter auszuüben oder sich gänzlich oder teilweise der Kinderbetreuung zu widmen, gegeben..

Unter der Federführung der Sozialdemokraten sei es zum Wegfall der Geburtenbeihilfe bis zum 3. Lebensjahr sowie zur Verkürzung des Karenzgeldes und der Karenzzeit auf 18 Monate gekommen. Dies verschweige die SPÖ wohlweislich. Mit der Einführung des Kindergeldes habe Minister Herbert Haupt einen positiven Paradigmenwechsel in Richtung familienfreundliches Österreich geschafft. So sei auch zusätzlich zum Kinderbetreuungsgeld noch der Zuschlag zur Familienbeilhilfe für behinderte Kinder sowie ein Zuschuss zum Kinderbetreuungsgeld für Alleinerzieher und sozialbenachteiligte Eltern eingeführt worden. Insgesamt ergebe sich damit eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und mehr Finanzmittel für Familien, so Kanovsky-Wintermann.

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