Haupt: Fordere Kassenstelle für Gynäkologinnen in Klagenfurt

Gebietskrankenkasse muss endlich initiativ werden

Klagenfurt – In einer gemeinsamen Presseaussendung forderten Gesundheitsminister Mag. Herbert Haupt und Klagenfurts Stadtrat für Soziales, Frauen und Familie, Christian Scheider, zwei neue Kassenstellen für Gynäkologinnen in Klagenfurt.

Der Gesundheitsminister, der auch für die Belange der Frauen zuständig ist, warf der Kärntner Gebietskrankenkasse Frauenfeindlichkeit vor, denn dort wäre der "Wunsch nach einer Gynäkologin auf einer Kassenstelle" schon längst bekannt und auch aktenkundig". Haupt, der in seinem Ressort auch die Belange der Frauen vertritt, nannte es skandalös, dass die Gebietskrankenkasse auf der Bremse stehe und die mehr als berechtigten Wünsche der Frauen negiere.

Haupt bedauerte, "dass er zwar Aufsichtsorgan der Gebietskrankenkasse sei, aber keine direkten Durchgriffsmöglichkeiten habe. "Die Entscheidungen liegen ausschließlich in der Selbstverwaltung und hier bei Obmann Helmut Pansi und Geschäftsführer Mag. Alfred Wurzer."

Der Klagenfurter Stadtrat Christian Scheider nannte die Kärntner Gebietskrankenkasse "mehr als säumig ". Es sei unerträglich, dass es in Klagenfurt keine Gynäkologin auf einer Kassenstelle der GKK gebe. "Aber darüber hinaus ist es schlicht und einfach skandalös, dass es in ganz Kärnten keine einzige Kassenstelle für eine Gynäkologin gibt". Das könne einfach nicht akzeptiert und hingenommen werden, empörte sich Scheider.

Gesundheitsminister Haupt bezeichnete es "als für mich zentral wichtig, die Interessen der Frauen auch im Gesundheitsbereich nachhaltig zu vertreten". Er habe deshalb sofort nach seinem Amtsantritt eine eigene Abteilung für Frauengesundheit im Sozialressort eingerichtet. "Wir sind das soziale Gewissen unseres Landes".

"Uns können die Kärntnerinnen und Kärntner vertrauen", so Haupt und Scheider. Mehrere hundert Klagenfurter/innen haben bereits die Unterschrifteninitiative für zwei neue Kassenstellen für Frauenärztinnen unterstützt. Eine zusätzliche Untermauerung der derzeitigen Maßnahmen ist auch die Tatsache, dass sich vor allem Frauen, die sexuell missbraucht oder vergewaltigt wurden, eine Frauenärztin wünschen, schloss der freiheitliche Stadtrat Christian Scheider.

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