VP-Klucsarits an SP-Kossina: VP-Forderung nach Gaskesseltauschaktion sollte schon lange realisiert sein

Wien, den 16.10.2002 (VP-Klub) "Ich kann der Umweltstadträtin zur späten Einsicht nur gratulieren. Unseren vor einem Jahr schriftlich eingebrachten Vorschlag, eine Heizkesseltauschaktion für die Wiener Haushalte zu organisieren, hat Frau Kossina heute via Medien angekündigt. Dies zeigt einmal mehr, dass sich gute Ideen der Volkspartei in Land und Bund durchsetzen". Dies sagte heute ÖVP-Umweltsprecher LAbg. Rudolf Klucsarits in Reaktion auf eine Pressekonferenz der Umweltstadträtin Isabella Kossina. ****

Der Antrag wurde am 19.11.2001 in den Gemeinderat eingebracht, damals wurde eine Prüfung des Antrags zugesagt. Die Realisierung wurde somit auf die Lange Bank geschoben. Seit der Einbringung ist genug Zeit vergangen, um die Aktion vor oder zu Beginn der Heizperiode starten zu können. "Wir haben seit einem Jahr in den zuständigen parlamentarischen Gremien nichts mehr in dieser Sache gehört", meinte Klucsarits. Er befürchtet, daß die Ankündigung der Tauschaktion wieder nur ein PR-Gag ist, der von den eigentlichen Umweltproblemen Wiens ablenken soll. "Bei der gleichen Pressekonferenz eine schriftlich in den Gemeinderat eingebrachte Forderung mit dem Hinweis der Bund mache nichts in Sachen Luftreinhaltung und Wien tue gegenteilig alles, zu präsentieren, ist für die Wiener Stadtregierung entlarvend", konstatiert Kluscarits.

Kluscarits kontert: "Während der Bund wesentliche Maßnahmen zum Klimaschutz gesetzt habe, geht beim Ökokauf-programm der Stadt Wien nichts weiter. Der versprochene, in der seinerzeitigen Koalition vereinbarte Einsatz von Biodiesel für den Fuhrpark der Stadt Wien wird weiterhin verschleppt." Zu allem Überdruß leiste die Wiener Verkehrspolitik keinerlei Beitrag zur Reduktion des Schadstoffausstosses in Wien, der hauptsächlich vom Verkehr verursacht wird. "Anstatt Ideen der Volkspartei der Presse als Eigenleistung zu präsentieren, sollte Kossina lieber dazu drängen, dass alle Maßnahmen wie der Bau einer Nord-Ostumfahrung oder die angekündigte Schaffung von Carpooling-Spuren endlich realisiert würden, um die Luftqualtiät in Wien nachhaltig zu verbessern" schloß Klucsarits. (Schluss)

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