Schüssel macht Bildungsministerin Gehrer politische Liebeserklärung

Wünsche mir weitere sieben gute Jahre an deiner Seite - Ausland beneidet uns um Uni-Reform - Massive Investitionen in Bildung

Wien, 16. Oktober 2002 (ÖVP-PD) ÖVP-Chef Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel wird ab sofort die Team-Mitglieder, mit denen er in die Wahl geht, präsentieren. Heute startete der Kanzler mit einer "politischen Liebeserklärung" an Bildungsministerin Elisabeth Gehrer:
"Ich bin stolz mit dir zusammenzuarbeiten! Ich habe keine Minute bereut, die ich mit dir zusammengearbeitet habe, und ich wünsche mir weitere sieben gute Jahre an deiner Seite." ****

Gehrer habe in ihrer siebenjährigen Amtszeit die Bildungslandschaft in Österreich nachhaltig verändert. "Sie hat Autonomie statt zentraler Gängelung durchgesetzt, modernes Lernen zum Zentrum ihrer Bildungsarbeit gemacht und Gemeinschaft und Partnerschaft zwischen Schülern, Lehrern und Eltern forciert", sagte Schüssel. Mit der großen Lehrplanreform an den Schulen und der Universitätsreform habe sie zwei "gewaltige Reformprojekte" auf den Tisch gelegt. "Kein Bildungs- und Kulturminister hat vor ihr ähnliches in so kurzer Zeit erreicht."

Mit den Fachhochschulen könne man hervorragende neue Ausbildungsstätten anbieten. "1995 gab es insgesamt sieben Studiengänge, heute gibt es 127. Damals fingen wir mit 700 Studierenden an, heute haben wir über 18.000 Studenten an den Fachhochschulen", lobte der Kanzler. Im heurigen Studienjahr sei die Zahl der Anfängerstudienplätze auf 1.200 verdoppelt worden. "Und ich glaube, dass wir auf diesem erfolgreichen Weg absolut weitermachen sollen", so Schüssel.

"Die österreichischen Bildungsinstitutionen sind ein Drehkreuz und ein Kompetenzzentrum für Mittel- und Südosteuropa geworden. Das Ausland beneidet uns vor allem um unser modernes Universitätsrecht", so Schüssel. Noch nie sei mehr Geld sinnvoll für Bildung ausgegeben worden als jetzt. Jeder siebente Euro aus dem Budget werde in Bildung investiert. Auch in Sachen Forschung "stand Österreich noch nie besser da als heute." Man habe fast zwei Prozent Forschungsquote erreicht, strebe aber noch mehr an.

"In den sieben guten Jahren", habe die Ministerin die Bildungspolitik gestaltet und "massive Investitionen" vorgenommen. So seien etwa alleine im Schulbau rund eine Milliarde Euro oder 13,2 Milliarden Schilling aufgewendet worden. Dadurch seien zusätzlich 23.300 Ausbildungsplätze geschaffen worden. Heute stünden gegenüber 1995 ein Viertel mehr Ausbildungsplätze an berufsbildenden- und höheren Schulen zur Verfügung. Der Einstieg in E-Learning sei an allen österreichischen Schulen hervorragend gelungen.

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