SJ NÖ weitet Kampagne unter dem Motto "Zeitbombe Jugendarbeitslosigkeit" auf alle NÖ Berufsschulen aus

Wieland: Erfolg der ersten Aktionen zeigt die Brisanz des Themas!

Die SJ NÖ (Sozialistische Jugend NÖ) weitet ihre Aktivitäten im Zuge der bundesweiten Kampagne unter dem Motto "Zeitbombe Jugendarbeitslosigkeit" aufgrund des großen Erfolges der ersten fünf Aktionen (Amstetten, Stockerau, Geras, Pöchlarn, Theresienfeld) aus. Machte die Kampagne vor dem Sommer vor den polytechnischen Lehrgängen Station, geht die SJ nun vor die Berufsschulen. Ziel ist es, die Jugendlichen über die Ursachen und Auswirkungen der hohen Jugendarbeitslosigkeit zu informieren.

Andreas Kollross, Bundesvorsitzender der Sozialistischen Jugend Österreich, zeigt sich von dem großen Erfolg der Aktionen erfreut. "Wie wir sehen wird die derzeitige Regierung bereits nervös. Anders ist die groß angekündigte Alibiwerbeaktion 'job for youth' nicht zu interpretieren. Über zwei Jahre lang wurde von FPÖVP nichts gegen das Desaster am Jugendarbeitsmarkt unternommen. Seit es Schüssel, Bartenstein und FreundInnen - jetzt vor den Wahlen - um die eigen Jobs geht, wollen diese mit billigen Marketingschmähs vom eigenen Versagen ablenken."

Im Forderungskatalog der SJ Kampagne finden sich unter Anderem:
Schaffung einer trialen Ausbildungskomponente in Form von staatlichen Lehrwerkstätten zur qualitativen Sicherung der Lehrlingsausbildung sowie Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich mit dem Ziel der Vollbeschäftigung.

Bernhard Wieland, Landesvorsitzender der SJ NÖ, freut sich über das erfolgreiche SJ Konzept direkt zu den Betroffenen zu gehen: "Unser Ziel den Jugendlichen ein Sprachrohr zu verschaffen geht voll auf. Das bei den Aktionen gesammelte Wissen über die Missstände an den Lehrplätzen, in den Berufsschulen und in den Internaten wird einigen Verantwortlichen noch gehörige Schwierigkeiten bereiten."

Bei den Aktionstagen haben die Jugendlichen die Möglichkeit ein Protestfax an den noch zuständigen Minister Bartenstein zu richten, eine Umfrage zur Situation an den Berufsschulen auszufüllen und zusätzlich in einer "RaunzerInnenzone" ihre negativen Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag los zu werden.

"Ein Plus von 17 Prozent bei den jugendlichen Arbeitslosen ist Beweis genug für das Scheitern von FPÖVP. Diese Regierung und ihre HelfershelferInnen in den Landesregierungen zerstören mutwillig die Lebenschancen einer ganzen Generation. Eine Politik die besser gestern als heute beendet werden muss," so Wieland und Kollross abschießend.

Aktionstagstermin

Die Aktionen finden in der Regel im Zeitraum zwischen 18.00 und 21.00 Uhr in der Nähe von den Internaten der jeweiligen Berufsschulen statt.

Montag
21. Oktober 02
Landesberufsschule Langenlois

Dienstag
22. Oktober 02
Landesberufsschule Laa/Thaya

Mittwoch
23. Oktober 02
Landesberufschule Waldegg

Donnerstag
24. Oktober 02
Berufschule Eggenburg

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