Pittermann eröffnet 2. Wiener Osteoporosetag

Verstärkte Information über Risikofaktoren

Wien (OTS) - Nach wie vor wird das Risiko an Osteoporose zu erkranken, von den Wienerinnen und Wienern unterschätzt. "wir müsse die Bevölkerung verstärkt informieren, welche Risikofaktoren zu beachten sind. Viele wissen über wirksame Vorbeugemaßnahmen und Therapiemöglichkeiten nicht ausreichend Bescheid", unterstrich am Mittwoch Wiens Gesundheitsstadträtin Prim. Dr. Elisabeth Pittermann-Höcker bei der Eröffnung des 2. Wiener Osteoporosetag die Notwendigkeit, ein breiteres Informationsspektrum für die Wiener Bevölkerung anzubieten. "Der Wiener Osteoporosetag ist dafür eine gute Gelegenheit, und daher freue ich mich, dass nun zum zweiten Mal diese Publikumsveranstaltung im Wiener Rathaus stattfindet."****

Die Wiener Osteoporosetag findet auf Initiative der Osteoporose-Selbsthilfe Wien (OSH) unter der Leitung von Prim. Univ.-Prof. Dr. Elisabeth Preisinger und mit Unterstützung der Stadt Wien statt. Ein breites Informationsangebot mit Vorträgen führender ÄrztInnen aus Wiener Krankenhäusern gibt den interessierten Besuchern die Möglichkeit, alles Wissenswerte zum Thema Osteoporose zu erfahren. Alle Besucher können am Osteoporose-Parcours ihr individuelles Risiko testen und u.a. eine Knochendichtmessung vornehmen lassen.

Osteoporose ist keine geriatrische Frauenkrankheit

Osteoporose ist ein Aufbrechen der regulären Knochenarchitektur, eine Verminderung der Knochenstärke und ein erhöhtes Frakturrisiko. Verursacht wird diese Krankheit durch eine Verringerung der Knochenmasse. Osteoporose betrifft bereits jede dritte Frau und jeden achten Mann nach dem 50. Lebensjahr. Immer jüngere Personen sind davon betroffen. Die Krankheit verläuft anfangs symptomlos, später folgen Knochenbrüche, chronische Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Osteoporose ist in jedem Stadium behandelbar.

Risikofaktoren

Als Risikofaktoren für das Erkranken an Osteoporose gelten geringes Körpergewicht, früher Eintritt der Menopause, Rauchen, hohe Alkoholkonsum, Mangelernährung, Kortikosteroidtherapie und Bewegungsarmut. Empfohlen werden daher Kalzium- und abwechslungsreiche Ernährung, regelmäßige körperliche Aktivität, Sport und Spiele im Kindes- und Jugendalter, um die Knochenmasse und Knochendichte positiv zu beeinflussen.

Prävention und Früherkennung

Der Gesundheitsförderung und Prävention kommt bei der Vermeidung der Osteoporose eine grundlegende Bedeutung zu. In den letzten Jahren wurden von der Stadt Wien in Zusammenarbeit mit dem Institut "sicher Leben" das Gesundheitsprojekt "Sicher gehen über 60", das die Vermeidung von Stürzen und in der Folge der Verhinderung von Knochenbrüchen im Alter zum Zielt hat, durchgeführt. Beim WHO-Projekt "Josefstadt - ganz schön sicher" - ist neben anderen Zielgruppen -die Sturzvermeidung bei SeniorInnen ein Schwerpunkt des Projektes.

Die Osteoporse-Selbsthilfe Wien

Die Osteoporose-Selbsthilfe Wien (OHS) wurde 1996 gegründet und ist eine Serviceeinrichtung für die Betroffenen und diejenigen, die rechtzeitig vorbeugen wollen. Die OHS Wien arbeitet mit ÄrztInnen, medizinischen wissenschaftlichen Gesellschaften und vielen sozialen Einrichtungen, wie z.B. "Sicher Leben", F.E.M., Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser, eng zusammen. Die OHS Wien will die Öffentlichkeit über Osteoporose informieren und der Wiener Bevölkerung flächendeckende Einrichtungen, wie z.B. qualitätskontrolliertes Üben und Trainieren, Osteoporose-Selbsthilfegruppen, psychologische Unterstützung, etc. anbieten. Service: Details zum Thema erhalten sie unter der Telefonnummer 522 63 35.

Allgemeine Informatinonen:
o Osteoporose Selbsthilfe:
http://www.wien.gv.at/ma53/selbsthilfe/osteo.htm

(Schluss) uls

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