Regierung verweigert Lohnverhandlungen für alle öffentlich Bediensteten

Alle Vereinbarungen erneut gebrochen - GdG-Vorsitzender Hundstorfer "verärgert und empört" - Auch ein Schlag ins Gesicht der Landeshauptleute

Wien (GdG/OEGB). "Ein Schlag ins Gesicht der öffentlich Bediensteten, aber auch eine sagenhafte Desavouierung der Landeshauptleutekonferenz!" Mit deutlichen Worten reagierte GdG-Vorsitzender Rudolf Hundstorfer Mittwoch auf die erneute Weigerung der schwarz-blauen Regierung, Verhandlungen über die Inflationsanpassung der Gehälter im gesamten öffentlichen Dienst für 2003 aufzunehmen.++++

"Eindeutige Vereinbarungen sind zum wiederholten Male gebrochen worden", betonte Hundstorfer. Auf Drängen der Gewerkschaft sei die Aufnahme von gemeinsamen Besoldungsverhandlungen für den gesamten öffentlichen Sektor - Bund, Länder und Gemeinden - für das Jahr 2003 zugesagt worden, falls auch die Landeshauptleutekonferenz zu einem entsprechenden Beschluss gelange. "Dieser Beschluss liegt seitens der Landeshauptleutekonferenz seit Juni 2002 einstimmig vor -und die schwarze-blaue Regierung bricht ganz einfach ihr Wort", empörte sich der GdG-Vorsitzende. Schwarz-Blau sei dabei, alle Brücken zu den öffentlich Bediensteten niederzureißen: "Die Verantwortlichen haben einmal öfter bewiesen, dass die öffentlich Bediensteten für sie keinerlei Stellenwert haben."

ÖGB, 16. Oktober 2002
Nr. 781

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