Kelag klagt gegen unseriöse Methoden von Stromkeilern

Klagenfurt (OTS) - Mit rechtlichen Schritten muss die Kelag neuerlich gegen unseriöse Methoden von Stromkeilern vorgehen. Aus dem Raum Villach sind mehrere Fälle bekannt geworden, bei denen Vertreter versuchen, mit falschen Behauptungen Stromlieferverträge zu keilen. Die Stromkeiler behaupten zum Beispiel, eng mit der Kelag zusammen zu arbeiten, ein um 10 % günstigeres Angebot zu haben und dass die Kelag überdies Atomstrom verkaufe.

"Diese Behauptungen sind allesamt falsch. Wir arbeiten nicht mit Unternehmen zusammen, die unseriöse Praktiken anwenden. Die angeblichen Preisvorteile erweisen sich außerdem in vielen Fällen als Preisnachteile für die Kunden. Unrichtig ist auch die Atomstromgeschichte," sagt Kelag-Vorstandsdirektor Hans-Joachim Jung. "Deshalb sind wir genötigt, nun rechtliche Maßnahmen einzuleiten. Mit diesen Schritten wollen wir keinesfalls den freien Markt behindern. Aber es ist notwendig, dass alle Player auf dem Markt die Spielregeln einhalten, fair agieren und nicht zu Lasten der Kunden."

Die Kelag warnt alle betroffenen Kunden und empfiehlt ihnen, ihre Unterschrift nicht zu rasch unter einen Stromliefervertrag zu setzen und bietet Information unter 0810 820 888 aus ganz Österreich zum Ortstarif.

Die entsprechenden Unterlagen über die Praktiken der Stromkeiler leitet die Kelag dem Konsumentenschutz der Arbeiterkammer weiter.

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