U-Kommission: Hundstorfer hofft auf Ende der "blau-grünen Beamtenhatz"

FPÖ und Grüne sollen zur Sachlichkeit zurückkehren

Wien (GdG/ÖGB). Als "unglaubliche Beamtenhatz" bezeichnete der Vorsitzende der Wiener Gewerkschaft der Gemeindebediensteten (GdG), Rudolf Hundstorfer, die jüngsten Angriffe von FPÖ, aber auch der Grünen, gegen die Leiterin der MA 18, DI Jilka sowie Wiens Planungsdirektor Dr. Klotz. "Es ist einfach ungeheuerlich, wie hier in den vergangenen Tagen versucht wurde, Bedienstete der Stadt Wien, die ihren Aufgaben nach bestem Wissen und Gewissen nachkommen, in Misskredit zu bringen. Dies ist eine Vorgangsweise, die die Gewerkschaft aufs schärfste verurteilt", so Hundstorfer anlässlich der heutigen Sitzung der Untersuchungskommission im Wiener Rathaus.++++

Es sei eine bodenlose Frechheit, eine Abteilungsleiterin und einen Gruppenleiter, die ihren Aufgaben nachkommen, dafür in derartig schamloser Art und Weise an den Pranger zu stellen, so Hundstorfer weiter. Ziel und Aufgabe der U-Kommission sei es, angebliche politische Verstrickungen im Zuge der vom Kontrollamt festgestellten Unregelmäßigkeiten in fünf Flächenwidmungsverfahren festzustellen. "Nachdem sich bisher keinerlei Hinweis auf eine derartige politische Involvierung ergeben hat und weder FPÖ noch Grüne Beweise auf den Tisch legen konnten, versucht man nun offenbar auf diese niveaulose Art, politisches Kleingeld zu münzen. FPÖ und Grüne sollten wieder zur Sachlichkeit zurückkehren und nicht die Beamtenschaft für ihren Schmutzkübel-Wahlkampf missbrauchen", so Hundstorfer abschließend.

ÖGB, 16. Oktober 2002
Nr. 780

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