ÖAMTC: Wegen Fahrbahnkälte sind jetzt schon Winterreifen gefragt

Bei Fahrten mit Sommerreifen werden zig Meter an Sicherheit verschwendet

Wien (ÖAMTC-Presse) "Wer jetzt von Sommerreifen auf die Wintergarnitur umsteckt, ist bestens bedient", sagt ÖAMTC-Reifenexperte Willy Matzke. Als Faustregel gilt: Wenn die Lufttemperatur nicht verlässlich über plus 7 Grad bleibt, ist es höchste Zeit, die Winterpneus mit Kältemischung zu montieren. Denn die Gummi-Mischung der Sommerreifen verhärtet sich bei niedrigen Fahrbahn-Temperaturen, der Bremsweg wird selbst auf trockener Fahrbahn länger und die Seitenführung in Kurven schlechter. "Wer mit Sommerreifen weiterfährt, verschenkt dadurch wesentliche Meter an Sicherheit", zeigt sich Matzke von der Sinnhaftigkeit eines baldigen Reifenwechsels überzeugt.

Entschließt man sich jetzt fürs Umstecken auf die "Winterpatschen" ist man für den Fall der Fälle, also den ersten Wintereinbruch mit Schnee und Eis, gerüstet. Für alle, die noch die Qual der Wahl für neue Winterreifen vor sich haben, ist es Zeit, bald eine Entscheidung zu fällen. Wer Zeit, Geld und Nerven sparen möchte, findet als passende Entscheidungshilfe auf der ÖAMTC-Homepage die aktuellen Ergebnisse des Winterreifentests 2002 unter http://www.oeamtc.at/tests/reifen zu allen 28 getesteten Reifen bzw. auch die Ergebnisse der Tests aus den Vorjahren.

"Neue Reifen haben erst nach 500 gefahrenen Kilometern auf trockener Fahrbahn den optimalen Grip auf der Straße", beschreibt der ÖAMTC-Reifenexperte die Fahreigenschaften eines optimal eingefahrenen Reifens.

Für Winterreifen, die noch eine Saison taugen sollen, empfiehlt der Clubexperte die Beherzigung der ÖAMTC-Sicherheitsformel: 4 x 4 x 4. Diese besagt, dass immer vier gleiche Reifen gefahren werden sollen, die nicht unter vier Millimeter Restprofil haben und nicht länger als vier Jahre ihren Dienst auf der Straße geleistet haben.

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ÖAMTC-Pressestelle/Sabine Fichtinger

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