Führungsteam der Österreichischen Landjugend neu gewählt

Patrick Rosner und Elisabeth Köstinger bilden die neue Bundesleitung

Wien (AIZ) - Die Österreichische Landjugend - mit rund 90.000 Mitgliedern die größte Jugendorganisation des ländlichen Raumes - hat eine neue Bundesleitung. Bei der Vollversammlung am 11.10. in Schärding, Oberösterreich, wurden der Niederösterreicher Patrick Rosner zum Bundesobmann und die Kärntnerin Elisabeth Köstinger zur Bundesleiterin gewählt. Sie folgen damit auf Martin Wetschka und Heidi Spitzauer, die nicht mehr kandidiert hatten. "Mit Rosner steht nun erstmals ein Jugendlicher aus dem ländlicher Raum an der Spitze, der nicht aus der Landwirtschaft stammt. Dies ist der beste Beweis dafür, dass die Landjugend für alle Jugendliche offen ist", so der scheidende Bundesobmann. Zum Bundesobmann-Stellvertreter wurde Georg Gstöttenbauer aus Oberösterreich in seinem Amt bestätigt und die Salzburgerin Martina Salzmann zur stellvertretenden Bundesleiterin neu gewählt.

Rosner ist 26 Jahre alt, stammt aus Gramatneusiedel, NÖ, und ist beruflich seit 1997 in der EDV-Branche tätig. Köstinger, die neue Bundesleiterin, stammt von einem landwirtschaftlichen Betrieb aus Gönitz in Kärnten. Ihre Eltern, die beide in der Kärntner Landesleitung vor mehr als 20 Jahren tätig waren, haben sich auf Schafmilchproduktion und Mosterzeugung spezialisiert. Die 23-Jährige, die sich seit mehr als sieben Jahren bei der Landjugend engagiert und im Oktober 2001 zur Landesleiterin in Kärnten gewählt wurde, ist als Angestellte im Krankenkassenbereich tätig.

Gstöttenbauer bewirtschaftet einen Schweinezucht- und Forstwirtschaftsbetrieb in Neumarkt und ist auch als Basistrainer für die Landjugend tätig, indem er den Orts- und Bezirksfunktionären bei Ausarbeitung des Arbeitsprogramms hilft. Salzmann, 22, stammt ebenfalls von einem landwirtschaftlichen Betrieb in Hof, war vier Jahre stellvertretende Landesleiterin in Salzburg und ist als Familien- und Pflegehelferin tätig.

Dank an scheidenden Bundesvorstand

"Die Landjugend ist eine attraktive Jugendorganisation, bei der Weiterbildung einen hohen Stellenwert hat. Auch dafür möchte ich dem scheidenden Bundesvorstand danken", so OÖ Kammerpräsident Hannes Herndl, der auch den Wahlvorsitz führte. Bei der dreitägigen Herbsttagung wurde aber auch Bilanz über die Arbeit der Österreichischen Landjugend gezogen. Mit rund 700.000 Teilnehmern bei mehr als 35.000 Veranstaltungen pro Jahr zählt sie zu den aktivsten Jugendorganisationen. Heuer findet noch die Prämierung der besten Landjugendprojekte am 22.11. in Wien statt. Für das Jahr 2003 wurde wieder ein umfangreiches Arbeitsprogramm ausgearbeitet. So wird auch der beliebte Bundesfunktionärskurs für ehrenamtliche Funktionäre angeboten. Ein Höhepunkt im März 2003 ist das in Eisenstadt stattfindende internationale Junglandwirteseminar mit Teilnehmern aus mehr als 20 europäischen Ländern.
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