VP-Klucsarits: Handlungsbedarf angesichts des anhaltenden Singvogelsterbens in Wien

Wien (ÖVP-Klub): "Wenn diese Entwicklung anhält, dann ist der gesamte Singvogelbestand Wiens in Gefahr!" Mit dieser Warnung reagierte der ÖVP-Umweltsprecher LAbg. GR Rudolf Klucsarits auf Meldungen, wonach zwei Drittel des Amselbestandes in manchen Regionen der Stadt einem Virus zum Opfer gefallen sind. Besonders im Süden von Wien habe sich die Vogelseuche sehr rasch ausgebreitet. Es ist nun zu befürchten, dass durch die aus Afrika eingeschleppte Vogelkrankheit der gesamte Amselbestand in ganz Wien arg in Mitleidenschaft gezogen wird. "Im äußersten Fall sind dann die Amseln für Jahre aus Wien verschwunden", meinte Klucsarits.****

Nachdem die Singvögel zum akustischen Stadtbild in vielen Teilen Wiens gehören und eine wichtige ökologischen Rolle als Schädlingsvertilger spielen, sollte die Stadt Wien dringend Maßnahmen setzen, um das Vogelsterben zu stoppen. Der Ausbruch der Seuche ist bereits seit Herbst 2001 bekannt und somit wäre genug Zeit gewesen, sich mit dieser Problematik auseinander zu setzen und etwaige Gegenmaßnahmen zu entwickeln. "Anscheinend hat aber das Umweltressort die Entwicklung der Seuche verschlafen, da keine Überlegungen zu ihrer Eindämmung und damit zum Schutz der Wiener Singvogelpopulation gesetzt wurden", so der ÖVP-Umweltsprecher. Klucsarits fordert daher die zuständige Stadträtin auf, gemeinsam mit wissenschaftlichen Experten Informationen über die neue Seuche zu sammeln und einen Maßnahmenkatalog zu deren Eindämmung zu beschließen. "Angesichts der Zunahme exotischer Krankheiten, die die heimischen Tierpopulationen immer öfter befallen, sollte es seitens des Umweltressorts für solche Fälle schon längst Vorkehrungen geben", schloss Klucsarits.(Schluss)

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