Einstige Seebühnengegner werden zu Steuergeldverschwendern!

Klagenfurt (OTS) - Mit großer Verwunderung stellte der LAbg. DI Johann A. Gallo heute fest, dass LH-Stv. Ambrozy in einer Pressekonferenz nach dem unterbrochenen Theaterausschuss vom einstigen Seebühnengegner zum Steuerverschwender mutiert.

Ambrozy, der vor Jahren mit seinen Parteigenossen mit aller Gewalt den Bau der Seebühne verhindern wollte, zeigt sich nun als "Retter des Intendanten". Trotzdem, dass seitens des Stadttheater-Intendanten Dietmar Pflegerl keine Garantie über die Einhaltung der ATS 10 Mio Abgangsdeckung abgegeben werden kann, wirft er sich für die Stadttheater-Produktion "Les Miserables" ins Zeug.

Solange Pflegerl nicht garantieren kann, dass er mit 10 Mio ATS auskommt, wird es seitens der FPÖ keine Zustimmung zu einer Bespielung der Wörthersee-Seebühne im Jahr 2003 durch das Stadttheater Klagenfurt geben, da es ansonsten ein ähnliches finanzielles Desaster wie im Jahr 2001 mit der Eigenproduktion "Evita" gibt, so der Kultursprecher der Freiheitlichen.

Bekanntlich fielen bei der Evita Produktionskosten in der Höhe von rund ATS 60 Mio Schilling an. Les Miserables wurde vom Stadttheater Klagenfurt mit ATS 51 Mio kalkuliert, wobei die vom Theaterausschuss (damals noch für die Produktion Jesus-Christ-Superstar) als Abgangsdeckung beschlossenen ATS 10 Mio bereits in den Produktionskosten eingerechnet wurden. Das Stadttheater Klagenfurt besitzt darüber hinaus keine finanziellen Reserven (Rücklagen) mehr.

Mit der Zustimmung seitens der SPÖ zu diesem großen finanziellen Risiko profiliert sich Ambrozy als Steuergeldverschwender der Extraklasse.

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