Seebühnen Entscheidung für Sommer 2003 vertagt

Sitzung des Gemeinsamen Theaterausschusses von Land Kärnten und Stadt Klagenfurt wurde unterbrochen - Geschäftsordnung wird geprüft -Finanzielle Auswirkungen müssen gesichert sein -Stadttheater-Intendant Pflegerl zieht "Les Miserables" zurück

Klagenfurt (LPD) - Zu einer Unterbrechung der Sitzung kam es heute beim Gemeinsamen Theaterausschuss von Land Kärnten und Stadt Klagenfurt. Der in Vertretung von Landeshauptmann Jörg Haider als Vorsitzender agierende Bürgermeister Harald Scheucher wollte bis zu einer Fortsetzung der Beratungen die Frage juristisch geklärt wissen, ob über die Seebühne ohne Bericht vom Runden Tisch weiterverhandelt werden könne oder nicht.

Zu klären wird bei der Weiterführung der Sitzung auch sein, wie die finanziellen Auswirkungen der nächsten Seebühnenproduktion aussehen. Wenn nämlich der vieldiskutierte und damals vom Theaterausschuss zugesagte jedoch mit 10 Mio. Schilling oder rund 726.000 Euro "gedeckelte" (sprich begrenzte) Zuschuss dem Stadttheater-Intendanten Dietmar Pflegerl nicht ausreicht, dann könne auch eine Subvention von 20 Mio. S oder darüber hinaus nicht ausgeschlossen werden, so die Befürchtung im Theaterausschuss.

Der Intendant hat seinerseits sein Vorhaben zurückgezogen, das Musical "Les Miserables" nächstes Jahr auf der Wörthersee-Bühne zu spielen. Wenn seinen finanziellen Vorstellungen nicht nachgekommen werde, sieht er sich ausserstande, die Produktion auf die Beine zu stellen, so Pflegerl. (Schluss)

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