Pröll: VP NÖ zeigt mit Kandidatenliste Einigkeit und Teamgeist

Strasser: Starkes und kompetentes Team für NÖ

St. Pölten (NÖI) - "Die Zusammensetzung unserer Kandidatenliste macht dem Namen ‚Volkspartei’ alle Ehre", betonte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll bei der Präsentation der Landesliste der VP Niederösterreich für die Nationalratswahl am 24. November. Auf der Liste finde sich die "Erfahrung von erprobten und erfolgreichen Kandidaten". Sie decke "alle Berufsfelder und soziale Schichten" ab und sie biete "Platz für junge Exponenten", so Pröll. So seien 25 Prozent der Kandidaten unter 35 Jahre. Auf der Landesliste finden sich 40 Prozent Frauen. ****

Angeführt wird die Liste von Innenminister Dr. Ernst Strasser. Auf Platz zwei folgt der Dritte Nationalratspräsident Dr. Werner Fasslabend. Auf den weiteren Plätzen sind VP-Landesgeschäftsführerin NR Mag Johanna Mikl-Leitner und DI, Josef Pröll (Direktor des Österreichischen Bauernbundes). Insgesamt wurden 124 Kandidaten auf der Landesliste bzw. den Wahlkreislisten nominiert, die Hälfte davon sind neu und kandidieren erstmals.

Pröll betonte, dass der einstimmige Beschluss des Landesparteivorstandes die "Einigkeit und den Teamgeist" der VP Niederösterreich zeige. Es sei wichtig, dass es von der Volkspartei ein solches Signal gebe. Die Republik brauche jetzt Einigkeit und Teamgeist. Denn "wer Köpfe rollen lässt, habe keinen Kopf für die Arbeit in der Republik."

Für Pröll erlaube die Zeit keine Experimente, sondern erfordere erfahrene Menschen. Deshalb gehe es am 24. November um eine wesentliche Entscheidung. Auf der einen Seite stehe jemand, der keine Regierungserfahrung habe. Auf der anderen Seite steht mit Bundeskanzler Wolfgang Schüssel einer, der 13 Jahre Regierungserfahrung bieten könne, zweieinhalb Jahre davon als krisenerprobter Bundeskanzler und umsichtiger Vorstandsvorsitzender der Republik, so Pröll.

Der niederösterreichische VP-Spitzenkandidat Innenminister Dr. Ernst Strasser sprach von einem "starken und kompetenten Team für Niederösterreich und für Österreich". Er wolle Wahlwerbung für das Land machen und nicht mitspielen bei jenen, die gegen etwas sind. Er stehe für eine Wahlwerbung bei den Bürgern und nicht aus einem Container.

Heftige Kritik übte Pröll am Rande der Pressekonferenz am "parteipolitischen Missbrauch" der Nestroy-Gala am vergangenen Samstag. "Einzelne Exponenten, die sich Künstler nennen" würden "Toleranz zum Anlass dafür nehmen, um selbst intolerant" zu sein. Es sei "außergewöhnlich, verwerflich und auf tiefem Niveau", dass ein derartiges Ereignis "parteipolitisch so missbraucht" werde. Er, Pröll, erwarte eine klare Distanzierung. "Wenn der SPÖ-Spitzenkandidat ein halbwegs vernünftiges staatspolitisches Gespür hätte, würde gut daran tun, sich davon zu distanzieren."

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