KUKACKA: SP-HAIDERS WERTSCHÖPFUNGSABGABE - ALTE KONZEPTE ABER NEUE STEUERERHÖHUNGEN

Wien, 14. Oktober 2002 (ÖVP-PK) SP-Landeshauptmann-Stv. Erich Haider grabe offenbar im Nationalratswahlkampf wieder die uralten SP-Steuerkonzepte aus, wenn er wiederum die Wertschöpfungsabgabe zur Sanierung der Pensionen propagiere, stellte ÖVP-Abgeordneter Mag. Helmut Kukacka heute, Montag, fest. ****

Was herauskäme, sei allerdings immer gleich: Neue Steuerbelastungen für Unternehmen und ihre Arbeitsplätze seien das Ergebnis. Tatsache ist, dass die nunmehr von SP-Haider forcierte Wertschöpfungsabgabe durch die Verteuerung der Investitionen eine zusätzliche Belastung der österreichischen Betriebe und damit auch eine Gefährdung der Arbeitsplätze bringen würde.

Der gravierende Nachteil der Einführung einer Wertschöpfungsabgabe liege darin, dass sie durch die Erhöhung der Kapitalkosten den technischen Fortschritt langfristig bremst und die Standortbedingungen Österreichs verschlechtert. Die Verteuerung der Investitionen verzögert die Einführung technischer Neuerungen und lässt die Nutzungsdauer alter Anlagen steigen. Davon wären gerade die in Oberösterreich stark vertretenen anlagenintensiven Unternehmen im Stahlbereich, im Anlagenbau und im KFZ-Bereich betroffen. Eine Wertschöpfungsabgabe werde sich deshalb - auch aus psychologischen Gründen - ungünstig auf die Investitionstätigkeit und in der Folge auf Produktivitäts- und Reallohnentwicklung auswirken, so der ÖVP-Abgeordnete.

Kukacka erklärte abschließend, dass eine Wertschöpfungsabgabe deshalb nur in gesamteuropäischer Abstimmung eingeführt werden sollte, da sonst die Gefahr besteht, dass gerade die modernsten und anlageintensivsten Betriebe ins Ausland abwanderten.
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