Haupt: Keine Ambulanzgebühr für chronisch Nierenkranke

Drei Sozialversicherungen verzichten bereits auf Rezeptgebühr

Klagenfurt.- 14-10-02.- "Mit Zustimmung aller im Parlament vertretenen Parteien wurde die Ambulanzgebühr so geändert, dass jene, die regelmäßig Untersuchungen im Krankenhaus brauchen, wie z.B. Nierenkranke und Nierentransplantierte, nichts mehr zahlen müssen. Die Gebühr fällt damit nur für jene an, die auch niedergelassene Ärzte aufsuchen können. Damit tritt der gewünschte Lenkungseffekt ein, sodass die Spitalsambulanzen nicht mehr jene Zuwachsraten wie früher haben. Dadurch bekommen sie den nötigen Spielraum zur Schaffung von Spezialambulanzen und für besondere medizinische Angebote, die im niedergelassenen Bereich nicht abgedeckt werden."

Mit diesen Worten begrüßte Gesundheitsminister Mag. Herbert Haupt bei der 25 Jahr-Feier der Selbsthilfe für Nierenkranke in Klagenfurt, dass durch die Reform der Ambulanzgebühr Härtefälle vermieden werden. Die Alternative zu der Gebühr wäre eine Anhebung der Krankenkassen-beiträge für alle, wodurch die Lohnnebenkosten steigen würden.

Haupt bezeichnete es als Ziel für die nächste Legislaturperiode, die Rezeptgebühr für chronisch Kranke, die vor über zehn Jahren eingeführt worden ist, zu beseitigen. Drei Sozialversicherung würden bei solchen Patienten bereits auf deren Einhebung verzichten. "Ich hoffe, dass dies auch bei den anderen Sozialversicherungsträgern möglich sein wird", betonte Haupt. Er dankte dem Obmann der Selbsthilfegruppe, Ing. Gernot Waste und dessen Mitarbeitern für ihren Einsatz im Dienste der Patienten.

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