Kabas: "Wienerwalddeklaration 2002" greift zu kurz

Gedanken einer Wienerwald-Kernzone als Nationalpark blieb unberücksichtigt - Biosphärenpark erst am St. Nimmerleinstag?

Wien, 14.10.02 (fpd) - Die heute von Planungsstadtrat Schicker präsentierte "Wienerwalddeklaration 2002" wirke zwar streckenweise bemüht, greife jedoch insgesamt zu kurz, um den Wienerwald als Naturjuwel und traditionelles Naherholungsgebiet der Wiener Bevölkerung nachhaltig zu schützen. Obwohl einige freiheitliche Forderungen wie etwa die Einrichtung eines "Wienerwaldbusses" in die Deklaration eingeflossen sind, wurden wichtige Festlegungen verabsäumt, zeigte sich heute der Obmann der Wiener Freiheitlichen Mag. Hilmar Kabas ernüchtert von Schickers Präsentation.

So sei unter anderem die Tatsache unberücksichtigt geblieben, dass eine Umfrage in den niederösterreichischen Anrainergemeinden des Wienerwaldes eine überwältigende Befürwortung für die Errichtung einer Wienerwaldkernzone als Nationalpark von 87% der Bevölkerung ergab. Eine dahingehende Umfrage in der Wiener Bevölkerung könnte sicherlich mit einem ähnlich deutlichen Votum für die Einrichtung eines Nationalparks rechnen. Darüber hinaus dürfe die Erklärung der Restflächen zu einem sogenannten "Biosphärenpark" und die dafür notwendige Verankerung in den Bundes- und Landesgesetzen nicht auf die lange Bank geschoben werden, forderte Kabas in einer ersten Reaktion. (Schluß)am

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