Siemens: Reibungslose Umstellung der Haushaltsverrechnung des Bundes auf SAP

E-Government-Projekte als Treiber für die IT-Branche

Wien (OTS) - Als Generalunternehmer leitet Siemens Business
Services (SBS) die Umstellung des Haushalts- und Rechnungswesens der Republik Österreich auf SAP R/3. Bis dato wurden die Systeme in den Ministerien BMSG, BMLFUW, BMöLS, BMJ und das BKA an nur jeweils einem Wochenende reibungslos auf SAP umgestellt. Derzeit laufen die Vorbereitungen für den Einsatz im BMI, BMVIT und BMF, die in den nächsten Monaten umgestellt werden sollen. E-Government ist für SBS als führender IT-Service-Provider bei öffentlichen Auftraggebern in Europa ein wesentlicher Schwerpunkt im Lösungsgeschäft. "E-Government gewinnt zunehmende Bedeutung am europäischen IT-Markt. Anspruchsvolle Projekte wie die Umstellung der Haushaltsverrechnung des Bundes auf SAP könnten ein Treiber für die IT-Branche sein. In Zeiten knapper Budgets ist es auch für eine öffentliche Verwaltung wichtig, durch die elektronische Abbildung von Behördenvorgängen und Abläufen Kosten zu sparen.", so Ing. Franz Geiger, Mitglied des Vorstands der Siemens AG Österreich. Der IT-Markt im Öffentlichen Bereich liegt heute EU-weit bei 29,4 Mrd $. E-Government hat hier einen Anteil von 5,3 Mrd $.

"Um den Wirtschaftsstandort Österreich weiter zu festigen, ist es wichtig, auch in der Verwaltung neue Technologien nutzen und damit eine Effizienzsteigerung zu erreichen. Qualität und Geschwindigkeit der Dienstleistungen, die Behörden ihren BürgerInnen und Unternehmen bieten, sind zu Schlüsselfaktoren im globalen Wettbewerb geworden. Der Weg, um diese Faktoren zu erfüllen, ist E-Government. Österreich ist dabei auf gutem Wege", so Franz Geiger weiter.

Personalverwaltung mit SAP HR Das umfassende Know-how aus der Reorganisation der Haushaltsverrechnung mit SAP R/3 bringt SBS auch in den Auftrag zur Reorganisation der Personalwirtschaft des Bundes mit SAP HR ein. Bis Dezember 2003 soll das IT-Verfahren bundesweit für Personaladministration und Personalplanung zum Einsatz kommen. Bereits in der ersten Ausbaustufe werden insgesamt über 20.000 AnwenderInnen mit dem neuen System arbeiten. Ziele sind die Minimierung des Personalaufwandes um 20 Prozent, eine Optimierung der Geschäftsprozesse sowie die Schaffung elektronischer Personalakten, die Papierakten ersetzen sollen.

Siemens Business Services SBS ist mit einem Dienstleistungsanteil von 85 Prozent Österreichs größter IT-Service- und Dienstleistungsanbieter. Insgesamt hat SBS Österreich bereits 11 Töchter und Beteiligungen. In den österreichischen Bundesländern hat sich SBS mit den Joint Ventures addIT, SIRAM und datamil erfolgreich aufgestellt. Über diese Unternehmen sollen auch regional die führenden Marktpositionen von SBS ausgebaut werden. Darüber hinaus trägt SBS die Geschäftsverantwortung für die Länder Kroatien und Bulgarien, sowie für die Slowakei und Rumänien, wo im letzten Jahr Landesgesellschaften gegründet wurden. In diesen vier Ländern beschäftigt SBS etwa 240 MitarbeiterInnen. Zentraler Wettbewerbsvorteil von SBS ist das Know-how über erfolgsentscheidende Geschäftsprozesse der Kunden in den Branchen Financial Services, Industrie, Öffentlicher Bereich, Telekommunikation, Transport und Energieversorgung. SBS ist österreichischer Marktführer bei der Einführung von integrierter ERM-Software, betreibt das größte industrielle Rechenzentrum Österreichs und ist die Nummer eins am österreichischen Outsourcing-Markt.

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