SPÖ: Weg mit Ambulanzgebühr und Rezeptgebühr für chronisch Kranke

Schaunig und Kaiser fordern solidarisches Gesundheitssystem statt Patienten als Bittsteller und Ärzte als Beamte der Ambulanzgebühren

Klagenfurt (SP-KTN) - "Die Ambulanzgebühr hat nicht nur keinen Lenkungseffekt, im Gegenteil in Kärnten sind nur der Verwaltungsaufwand und die kurzfristigen Krankenhausaufenthalten angestiegen", stellte LR Gabriele Schaunig-Kandut am Rande der Festveranstaltung zur 25-Jahr-Feier der Interessensgemeinschaft der Dialysepatientinnen und Patienten und Nierentransplantierten Kärntens fest.

Doch nicht nur die Ambulanzgebühr alleine, auch die Rezeptgebühren übersteigen die finanziellen Mittel vieler chronisch Kranker bei. Jede Deckelung von Ausgaben sei abzulehnen. Ausgangspunkt müsse sein was die kranken Menschen wirklich brauchen. Die Gesundheit als höchstes Gut des Menschen darf nicht für verwaltungstechnische Experimente missbraucht werden.

Soziallandesrätin Schaunig-Kandut und LtAbg. Peter Kaiser gratulierten der Interessensgemeinschaft zu ihrer vorbildlichen Arbeit der letzten 25 Jahre. Die in der Gruppe gebotene gegenseitige Unterstützung sei eine wichtige Stütze gegen soziale Isolation von Betroffenen und wichtige Expertinnen- und Expertenstimme für Politik und Medizin, die es ernst zu nehmen gilt, weil der Mensch im Mittelpunkt jedes Handelns zu stehen hat.

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