Brosz: ÖVP versucht Jugendarbeitslosigkeit schön zu reden

Verfehlte Politik der letzten Jahre zeigt Folgen

OTS (Wien) - Der Versuch von Elisabeth Gehrer und Martin Bartenstein, die aktuellen Probleme bei der Jugendarbeitslosigkeit schön zu reden, ist wenig hilfreich. Eine Zunahme von 5,8 Prozent bei den 15- bis 19-Jährigen und von 19,5 Prozent bei den 19- bis 25-Jährigen zeigt die Dramatik der aktuellen Situation. "Offenbar wird die ÖVP von einer Torschlusspanik knapp vor den Wahlen erfasst. Dass damit Probleme auf Dauer nicht zu lösen sind, hat schon das Beispiel Viktor Klima gezeigt", so der Bildungssprecher der Grünen, Dieter Brosz.

Die Bildungspolitik der ÖVP unterliegt einem grundsätzlichen Denkfehler: Es macht keinen Sinn ein Ziel von 40 Prozent der Jugendlichen zu nennen, die verpflichtend in die Lehrlingsausbilung müssen. Alle anderen Länder formulieren Zielvorgaben für höhere Bildung, Österreich baut Barrieren.

"Folge dieser Politik ist das viel zu geringe Angebot an weiterführenden Schulen. 1000 SchülerInnen müssen jährlich abgewiesen werden, weil Gehrer bewusst das Angebot einschränkt", so Brosz weiter.

Das Risiko der Arbeitslosigkeit steigt bei geringerem Ausbildungsstand enorm, gleichzeitig sinkt auch die Bereitschaft zur Weiterbildung je früher Jugendliche die Schule verlassen. Die Antwort der Grünen unterscheidet sich grundsätzlich von jener der ÖVP:
"Bildungsoffensive statt Abweisung von SchülerInnnen und Angebotsbeschränkung," so Brosz abschließend.

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