Wiener Grüne zeigen Verständnis für Protestmaßnahmen der ÖBB-LokführerInnen

Margulies: "Weitere Sparmaßnahmen beim Personal gefährden die Sicherheit"

Wien (Grüne) - "Eine Reduktion an Überstunden bei den LokführerInnen der ÖBB liegt sowohl im Interesse der betroffenen ArbeitnehmerInnen als auch im Interesse der Fahrgäste", so der Budgetsprecher der Wiener Grünen DI Martin Margulies. Die Grünen solidarisieren sich mit den Protestmaßnahmen der LockführerInnen.

"Es darf nicht sein, dass der ÖBB-Vorstand die verkehrspolitische Zukunftsalternative ‚Schiene' auf Kosten von Bediensteten und Fahrgästen kaputt saniert. Statt sinnvoll zu investieren und menschenwürdiges Arbeiten zu ermöglichen, jagt gerade bei der ÖBB ein Rationalisierungsplan den anderen", kritisiert Landtagsabgeordneter Margulies die Sparpolitik bei der Eisenbahn.

"Mit dem jetzigen ‚Dienst nach Vorschrift' wird augenscheinlich, welche Konsequenzen der Privatisierungswahn der vergangenen Jahre für die ÖBB gehabt hat: Unzumutbare Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten, bei gleichzeitig erhöhtem Sicherheitsrisiko für die Fahrgäste. Das zuletzt bekannt gewordene Maßnahmenpaket des Vorstandes (Lohn-Dumping, Beförderungsstopp, Zwangspensionierungen, weiterer Personalabbau, Ausgliederung der Werkstätten) steuert die ÖBB direkt in ein Desaster nach britischem Vorbild," so der Grüne Budgetsprecher Margulies abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Pressebüro
Grüner Klub im Rathaus
4000/81821
http:wien.gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GKR0002