"NÖGKK-Kontoauszug" an alle Versicherten

Wien (OTS) - Mit dem SRÄG (Sozialrechtsänderungsgesetz) 2000 beschloss die Regierung, dass ab dem Jahr 2003 alle Versicherten über die Kosten der von ihnen und ihren Angehörigen in Anspruch genommenen Sachleistungen informiert werden. Sprich: Was haben die Arztbesuche, die Medikamente oder beispielsweise der Kuraufenthalt vom vergangenen Jahr insgesamt gekostet?

Zwei Monate vor dem Start der neuen Bestimmung liegt die NÖGKK mit der Vorbereitung gut in der Zeit. Der erste Kontoauszug mit einer Kostenaufstellung für das Jahr 2003 wird im Jahr 2004 bei den Versicherten eintreffen. Diese neue Informationsschiene führt sicherlich zu mehr Transparenz der Gesundheitsausgaben. Denn - wer weiß eigentlich, wie viel die Wurzelbehandlung beim Zahnarzt (Euro 120,--) oder die MRT-Untersuchung des Knies (Euro 192,--) tatsächlich gekostet hat? Ganz zu schweigen von den Medikamenten: Moderne Asthmamittel etwa schlagen sich mit rund 60 Euro, gängige Migränemittel mit rund 35 Euro pro Packung zu Buche, Nagelpilz-Präparate kosten (für eine dreimonatige Mindestbehandlungsdauer) sogar über 180 Euro.

Auch bei der Beitragshöhe herrschen oft Unklarheiten: Um Verwaltungskosten zu sparen, hebt die NÖGKK nicht nur die Krankenversicherungsbeiträge, sondern auch alle anderen Beiträge und Umlagen (PV, UV, Arbeitslosenversicherung etc.) ein und leitet diese dann weiter. Das heißt, von einem Euro Sozialversicherungsbeitrag bleiben der NÖGKK lediglich 18 Cent.

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