Antoni: Schwarz-blaue Regierung hat bildungspolitisch versagt

Österreich muss auf den 1. Platz im internationalen Vergleich

Wien (SK) Von einer "Bildungsoffensive" zu reden, sei reiner "Hohn", reagierte SPÖ-Bildungssprecher Dieter Antoni auf die heutige "Jubelveranstaltung" der Minister Gehrer und Bartenstein. "Seit Antritt der schwarz-blauen Regierung stehen alljährlich 7.000 bis 8.000 Jugendliche ohne Lehrplatz auf der Straße, 6.000 bis 7.000 Jugendliche finden keinen Platz in der Schule, die ihren Neigungen, Begabungen und Fähigkeiten entsprechen würden", kritisierte Antoni Montag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Entgegen den Versprechungen von Bundeskanzler Schüssel anlässlich seiner Regierungserklärung im Februar 2000, wonach die "Bildungspolitik ein zentraler Schwerpunkt der Regierungsarbeit" sei, könne man nur von einem "zentralen Schwachpunkt dieser Regierung" reden. Diese Bildungspolitik eröffne den jungen Menschen keine Chancen für die Zukunft: Weniger Budgetmittel für die Schulen, Schulplatz suchende Jugendliche und Eltern, weniger LehrerInnen in allen Schultypen, überfüllte Klassenzimmer, steigende Nachhilfekosten für die Eltern, hohe Drop out- und Repetentenquoten, teure Kosten für das Nachholen für Bildungsabschlüsse, wie z.B. die Berufsreifeprüfung, kennzeichnen diese fatale Entwicklung, so Antoni weiter.

Die ÖVP-FPÖ-Regierung habe Österreich in eine bildungspolitische Sackgasse geführt. Das zeigen auch die internationalen Vergleiche, wie der beschämende 10. Platz Österreichs in der Rangliste laut Pisa-Studie. "Österreich braucht einen echten Reformschub und eine echte Bildungsoffensive, die uns an den 1. Platz im internationalen Vergleich bringt und keine leeren Versprechungen", stellte Antoni abschließend fest. (Schluss) se/mm

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