Haupt: "Zentrale Schweinedatenbank" sichert hohe Qualität unseres Schweinefleisches

Völlig neues System zur einheitlichen Kennzeichnung der Schweine ist effizientes Instrument zur Seuchenprävention

Wien (BMSG/OTS) - Im Rahmen einer Pressekonferenz präsentierte heute Gesundheitsminister Mag. Herbert Haupt gemeinsam mit Vertreterinnen der Statistik Austria (Dr. Gabriela Petrovic und DI Beate Schmidt) das Projekt "Zentrale Schweinedatenbank". Dieses völlig neue System der Österreich weit einheitlichen Kennzeichnung von Schweinen ist ein großer Wurf in der Lebensmittelsicherheit und stellt die hohe Qualität des österreichischen Schweinefleisches sicher, da durch die Nachvollziehbarkeit der Bestände ein effizientes Instrument zur Seuchenprävention und Seuchenbekämpfung geschaffen werden konnte. ****

Für die Errichtung der "Zentralen Schweinedatenbank" (ZSDB) sprechen fünf gute Gründe:

** Effiziente Seuchenprävention und Seuchenbekämpfung
Einer unkontrollierten Verbreitung von Seuchen wird so ein wirksamer Riegel vorgeschoben.

** Rasche und verlässliche Information im Krisenfall
Eine erfolgreiche Seuchenbekämpfung kann durch die Nachvollziehbarkeit der Verbringungswege optimal erreicht werden.

** Österreichweite Vereinheitlichung des Meldesystems
Erstmalige Österreich weite Vereinheitlichung des Meldesystems unter strengstem Datenschutz.

** Rasche und präzise Marktanalysen und Marktprognosen
Umfassende Information bedeutet Wissensvorsprung

** Qualitätssicherung - Stärkung des Vertrauens der Konsumenten Zentrale Schalt- und Verwaltungsstelle garantiert lückenlose Rückverfolgbarkeit

Minister Haupt hat mit der Einrichtung der Zentralen Schweinedatenbank raschest möglich die vom Europäischen Parlament und dem Rat verabschiedete Richtlinie 64/432/EWG innerstaatlich umgesetzt. Die ZSDB ist ebenfalls auch eine geeignete Antwort auf die in der letzten Zeit vorgekommenen Unregelmäßigkeiten wie Tierseuchenverdacht und den Antibiotika-Skandal.

Da Seuchen auch auf landesweite Grenzen keine Rücksicht nehmen, kann mit dieser zentralen Datenerfassung ideal gegengesteuert werden. "Mit diesem Instrument kann die Lebensmittelkette von der Verarbeitung bis zur Auslieferung genauestens überprüft und nachvollzogen werden. Österreich hatte bisher schon ein hohes Niveau in diesem Bereich. Doch mit der Zentralen Schweinedatenbank können die Konsumenten felsenfest davon überzeugt sein, dass keine qualitativ minderwertige Ware mehr auf den Markt kommt", erklärte der Minister abschließend. (Schluss) bxf

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